PolitikVeranstaltung

“Leistung muss sich lohnen”

Wahlkreisbürger zu Gast bei MdB Florian Oßner in Berlin

Neben der regen Diskussion mit Heimatabgeordneten Florian Oßner MdB (1. Reihe, 5. von links) rundeten eine an politischen Gesichtspunkten orientierte Stadtrundfahrt, der Besuch des Jüdischen Museums und ein Informationsgespräch im Bundesverkehrsministerium die Reise nach Berlin ab.

Berlin. Dreiundvierzig politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger sind kürzlich der Einladung ihres Heimatabgeordneten Florian Oßner (CSU) in den Deutschen Bundestag nach Berlin gefolgt. Die Gelegenheit zu vier Tagen politische Bildung aus der gesamten Region Landshut-Kelheim wurde dabei rege genutzt. Mit dabei war unter anderem eine größere Gruppe der Feuerwehr Velden sowie Bewohner der Lebensgemeinschaft in Höhenberg. Oßner stand dabei der Gruppe für viele Fragen rund um die Bundespolitik Rede und Antwort. Die Gäste dankten es ihm mit einer regen und abwechslungsreichen Diskussion, beispielsweise über den Ausbau des ÖPNV, die Migrationskrise, den Fachkräftemangel und die Stärkung der Landwirtschaft.

Wege aus der Wirtschaftskrise

Auf die Frage, ob er Wege aus der Wirtschaftskrise sehen würde, weist der Volkswirt Oßner auf die Kernproblematik hin: “Arbeit und Leistung in unserem Land müssen sich wieder mehr lohnen”. Sein konkreter Vorschlag dazu: “Wir schaffen das Bürgergeld in seiner bisherigen Form ab und setzen dafür eine Grundsicherung für wirklich Bedürftige. Damit könnte man die Erhöhung des Grundfreibetrags gegenfinanzieren, womit alle unteren Einkommensschichten sofort entlastet werden”, so der Obmann im Haushaltsausschuss. Damit schaffe man wieder neue Beschäftigungsanreize, nachdem die Wirtschaft überall helfende Hände suche.

Landwirtschaft stärken

“Wie geht es mit der Landwirtschaft weiter?”, war eine weitere Frage an den Abgeordneten. Oßner setzt dabei auf die Stärkung der heimischen Landwirtschaft. Im interanationalen Wettbewerb dürften die bayerischen Landwirte nicht durch weitere Auflagen und Kosten zusätzlich belastet werden. “Der Ukrainekrieg und auch die Pandemie haben gezeigt, dass wir keine unnötigen Abhängigkeiten wollen und heimische Wertschöpfung durch regionale Lebensmittel entscheidende Faktoren sind”, fasste Oßner zusammen. Die rege und offene Diskussion wurde sehr positiv von den Gästen aufgenommen.

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