PolitikTechnik

Freie Wähler wollen das Faxgerät abschaffen

Zur Meldung „Finanzminister Füracker über den Sinn von Faxgeräten“ der Nachrichtenseite zeit.de

„Unser Digitalminister Dr. Fabian Mehring will das Faxgerät aus den Amtsstuben verbannen. Diese Initiative unterstütze ich vollends, da den Bürgerinnen und Bürgern dadurch keinerlei Nachteil entsteht: Sie können weiterhin per Fax mit der Verwaltung kommunizieren. Das Schreiben geht dann dort als digitales Computerfax ein und wird digital weiterverarbeitet.

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Wenn Finanzminister Füracker eine Lobeshymne auf das Faxgerät anstimmt und suggeriert, man wolle den Menschen die Fax-Kommunikation mit Behörden verbieten, dann zeugt das von Unkenntnis der Pläne seines Ministerkollegen. So entsteht der falsche Eindruck, der Finanzminister sei nicht ganz auf der Höhe der Zeit, sondern in den 1990ern verhaftet.

Ich frage mich, weshalb derselbe Aufschrei nicht schon vor zwei Jahren kam, als die damalige Digitalministerin Judith Gerlach mit einer launigen Videobotschaft das Ende des Faxgeräts einläuten wollte. Gut wäre, wenn sich Albert Füracker jetzt verstärkt um den Breitbandausbau kümmern würde. Das wäre ein entscheidender Beitrag, um das Faxgerät eines Tages in sämtlichen Lebensbereichen loszuwerden.“

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