Daten & Fakten

Zoll entdeckt 6.400 unversteuerte Zigaretten

Raffinierte Schmuggelverstecke in Lkw auf A3 aufgedeckt

Zigaretten versteckt in einem Staukasten für einen Feuerlöscher

Hauptzollamt Landshut

HZA-LA: Raffinierte Schmuggelverstecke in LKW entdeckt Landshuter Zollbeamte ziehen 6.400 unversteuerte Zigaretten aus dem Verkehr

Mitte Februar führten Zöllnerinnen und Zöllner der Kontrolleinheit Verkehrswege Zwiesel des Hauptzollamts Landshut auf der BAB 3 im Landkreis Deggendorf mobile Kontrollen durch. Dabei überprüften sie einen Lkw mit türkischen Kennzeichen, der über die deutsch-österreichische Grenze bei Suben nach Deutschland eingereist war. Ziel des gewerblichen Warentransports war Frankreich.

Auf Nachfrage der Zollbeamten nach verbrauchsteuerpflichtigen Waren, erklärte der Fahrer, keine entsprechenden Waren mitzuführen. Bei einer anschließenden intensiven Überprüfung in einer Kontrollhalle nahmen die Zöllner den Lkw genauer unter die Lupe und entdeckten 6.400 Stück unversteuerte Zigaretten. Auf keiner der Verpackungen befanden sich deutsche Steuerzeichen, die eine ordnungsgemäße Versteuerung belegen konnte.

Die festgesetzte Tabaksteuer beläuft sich auf 1.254,25 Euro. Die Zigaretten waren raffiniert versteckt, unter anderem in einem Staukasten für einen Feuerlöscher sowie hinter dem Firmenschild auf dem Dach des Führerhauses.

Gegen den 29-jährigen Fahrer wurde ein Steuerstrafverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung eingeleitet. Die Zigaretten wurden sichergestellt.

 

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