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Verleihung des Ressourceneffizienzpreises 2023 des Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz an die Leipfinger-Bader GmbH

Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) vergibt im Jahr 2023 zum zweiten Mal den Bayerischen Ressourceneffizienzpreis. Foto: (c) STMUV / RALF RÖDEL

 

Leipfinger-Bader GmbH gewinnt diesjährigen Bayerischen Ressourceneffizienzpreis

 

Prämiert werden bayerische Unternehmen, die sich mit herausragenden, zukunftsweisenden Leistungen für einen nachhaltigen Einsatz von natürlichen Ressourcen einsetzen. Vier Unternehmen wurden dieses Jahr ausgezeichnet, davon drei aus Niederbayern. / Gruppenfoto aller Preisträger Foto: (c) STMUV / RALF RÖDEL
 
Mit dem Bayerischen Ressourceneffizienzpreis zeichnet das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz bayerische Unternehmen aus, die sich mit herausragenden und zukunftsweisenden Leistungen für einen nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen einsetzen und damit eine Vorreiterrolle einnehmen.
 
Der Bayerische Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, Thorsten Glauber, MdL, überreichte den mit 10.000 Euro dotierten Preis im feierlichen Rahmen in der Alten Dominikanerkirche in Bamberg an Caterina Bader, Leiterin Marketing und Unternehmenskommunikation, und Dr.-Ing. Matthias Heigl, Forschung und Entwicklung.
„Mit dem Bayerischen Ressourceneffizienzpreis würdigen wir die Kreativität und Innovationskraft bayerischer Unternehmen und wollen zum Mitmachen motivieren“, so Glauber, „die Zukunft heißt Kreislaufwirtschaft“.
 
Mit dem von Leipfinger-Bader entwickelten sogenannten Kaltziegel ist es gelungen, einen Mauerziegel über seine Lebensphase hinaus als wertvolle stoffliche Ressource zu nutzen. Das Unternehmen Leipfinger-Bader, das an vier Standorten in Deutschland eine breite Produktpalette im Baustoffbereich herstellt, hat im Jahr 2020 eine Recyclinganlage zur Wiederverwertung von Ziegelbruch in Betrieb genommen. Die dabei anfallenden kleinen Gesteinskörnungen (< 1 mm) werden in einer ressourcenschonenden und innovativen Ziegelentwicklung als ungebrannte Kaltziegel der Bauindustrie wieder zugeführt. Preiswürdig an diesem Herstellungsverfahren ist, dass eine hochwertige Verwertung und kein Downcycling zu Füll- und Befestigungsmaterial erfolgt und zudem die Energieeffizienz deutlich verbessert wird.
 
Das Unternehmen aus dem Landkreis Landshut forscht und entwickelt seit vielen Jahren im Bereich nachhaltiger und zukunftsfähiger Baustoffe. „Der Preis ist eine Anerkennung für alle Mitarbeiter und Forschungspartner. Ohne ihr Engagement, ihre Ideen und ihre Leidenschaft hätten wir diesen Preis nicht gewonnen. Ihr Engagement ist der Schlüssel zu unserem Erfolg und wir sind stolz darauf, mit so engagierten Menschen zusammenzuarbeiten“, betont Caterina Bader. „Unser Ziel ist es, die Ressourceneffizienz kontinuierlich zu verbessern und damit einen nachhaltig positiven Beitrag für die Umwelt zu leisten“.
 
Neben Leipfinger-Bader wurden 4 weitere Unternehmen ausgezeichnet. 3 davon aus Niederbayern. Durch den Abend führte die Moderatorin Berenike Beschle. Für die musikalische Umrahmung sorgte das Jazz-Trio um Michael Reiß.
 
Nach einer Begrüßung durch den Präsidenten der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Prof. Dr. Kai Fischbach, einem Grußwort des Bayerischen Umweltministers Thorsten Glauber, MdL, begrüßte auch Dr. Simone Richler vom Ressourceneffizienz-Zentrum Bayern (REZ) die geladenen Gäste aus Wirtschaft, Forschung, Behörden und Instituten.
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