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Vereidigung statt Schultüte

Neue Lehrkräfte und Anwärter an Grund- und Mittelschulen begrüßt

34 Lehramtsanwärterinnen und -anwärter haben ihren Vorbereitungsdienst an einer der Grund- oder Mittelschulen in Stadt und Landkreis Landshut angetreten – die Mitarbeiter des Schulamtes wie auch Vertreter von Stadt und Landkreis Landshut und des Marktes Ergoldsbach überbrachten die besten Wünsche.

Nicht nur die vielen Abc-Schützen hatten heute ihren ersten Schultag – auch für 34 Lehramtsanwärterinnen und -anwärter hat der „Ernst des Lebens“ begonnen: Sie beginnen ihren zweijährigen Vorbereitungsdienst an einer der Grund- und Mittelschulen in Stadt und Landkreis Landshut, gemeinsam mit 82 Lehrerinnen und Lehrern, die durch Neueinstellungen und Versetzungen die Schulen im Schulamtsbezirk verstärken werden. Hinzu kommt eine Lehrkraft aus dem Gymnasial- oder Realschulbereich, die sich im Rahmen einer Sondermaßnahme für das Lehramt an Grund- oder Mittelschulen nachqualifizieren.

Schulamtsdirektor Sebastian Hutzenthaler begrüßte die Neuankömmlinge in der Goldbachhalle in Ergoldsbach, um sie auf ihre neue Aufgabe einzustimmen und einige organisatorische Angelegenheiten zu klären: „Und der Schulamtsbereich Landshut Stadt und Land gehört in Niederbayern zu den wenigen Regionen, wo es einen Schülerzuwachs gibt. Aus diesen Gründen haben wir in unserem Schulamtsbereich auch in Zukunft einen sehr hohen Bedarf an Lehrkräften für unsere Grund- und Mittelschulen.“

Auch Landshuts Oberbürgermeister Alexander Putz und Ergoldsbachs Bürgermeister Ludwig Robold richteten ihre besten Wünsche an die neuen Lehrkräfte: „Mit Kindern zu arbeiten, ist die schönste Aufgabe, die man sich vorstellen kann. Hoffentlich behalten Sie stets die Freude an dieser wichtigen Arbeit“, erklärten beide einhellig. Für den Landkreis gab der Landrat Peter Dreier gute Ratschläge mit auf dem Weg: „Mit Menschen zu tun zu haben, mit jungen Menschen zumal, bringt stets viel Verantwortung mit sich. Aber es ist auch spannend, jungen Menschen neue Kenntnisse zu vermitteln, mit ihnen zu diskutieren und sie dabei zu unterstützen, ihre Talente wie ihre Persönlichkeit zu entfalten.“

Entgegen dem niederbayerischen Trend wachsen in der Region Landshut die Schülerzahlen im Grund- und Mittelschulbereich weiter an. Gründe dafür sind der vermehrte Zuzug von Familien, aber auch eine steigende Geburtenzahl. „Wir können uns glücklich schätzen, in einer solch lebenswerten Region wie dem Raum Landshut zuhause zu sein, wo sich die Menschen wohl fühlen und eine Familie gründen wollen“, erklärten Dreier und Putz. Im „Doppel“-Schulamtsbezirk – die Staatlichen Schulämter in der Stadt und im Landkreis Landshut werden in Personalunion geführt – sind rund 1 200 Lehrkräfte eingesetzt – sie vertreten knapp 13 500 Schülerinnen und Schüler, die eine der 62 Grund- oder Mittelschulen bzw. Volksschulen in der Region besuchen.

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