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Spitzenpolitiker zu Gast bei Bayer auf dem Wasmayr Hof

Julia Köbele, Nachhaltigkeitsmanagerin bei Bayer, und Martin Gebendorfer, Betriebsleiter, begrüßen die zahlreichen Gäste.

An der Station Boden/Biodiversität erläutert Julia Köbele, Nachhaltigkeitsmanagerin bei Bayer, die Maßnahmen für den Schutz des Bodens und der Artenvielfalt.
Spitzenpolitiker zu Gast bei Bayer auf dem Wasmayr Hof

Monheim, 07.08.2023 – Der Familienbetrieb Wasmayr Hof und Bayer hatten am 4. August zu einer Diskussionsrunde mit Spitzenpolitikerinnen und -politikern eingeladen, um über die Herausforderungen und Lösungsansätze für eine zukunftsgerichtete Landwirtschaft zu diskutieren. Als Bayer ForwardFarm bot der Wasmayr Hof der Familie Gebendorfer in Altdorf den idealen Rahmen für einen Austausch rund um nachhaltige Landwirtschaft in Bayern. Das neue Bayer Leitbild der regenerativen Praktiken zog sich wie ein roter Faden durch die Veranstaltung.
Auf dem Podium diskutierten für die CSU Michaela Kaniber, Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, für die Grünen Landtagskandidatin Mia Goller, für die Freien Wähler der stellvertretende Ministerpräsident und Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie Hubert Aiwanger, für die SPD die Landtagsabgeordnete Ruth Müller und für die FDP die Landtagskandidatin Eva Keil.
Vor der Diskussion informierte Bayer an vier Stationen auf dem Betriebsgelände zunächst über die Schlüsselthemen Innovationen im Pflanzenschutz, Digitalisierung, Sortenzüchtung sowie Boden- und Biodiversitätsschutz. „Uns liegt die Zukunft der landwirtschaftlichen Betriebe am Herzen, die unsere Versorgung mit gesunden Nahrungsmitteln sicherstellen. Deswegen engagieren wir uns für regenerative Landwirtschaft und entwickeln Lösungen, die dies unterstützen – damit Betriebe auch im Klimawandel Boden und Biodiversität schützen und Erträge sichern können.“ Mit diesen Worten stimmte Julia Köbele, Nachhaltigkeitsmanagerin bei Bayer, die Besucher in ihrer Begrüßung ein.
Mit regenerativen Praktiken Zukunft sichern
Produktinnovationen und Beratung haben für Bayer eine hohe Relevanz. Die Umsetzung auf dem Feld liegt in den Händen der Landwirte selbst, die sich zunehmend der Hilfsmittel wie zum Beispiel Wetterstationen oder Prognosemodelle bedienen, um gezielter und umweltschonender ihre Bestände zu schützen. Unterstützt werden sie dabei von einer neuen Generation von Pflanzenschutzmitteln, die sich durch sehr gezielte und schonende Wirkungen auszeichnet. Digitale Systeme helfen bei deren zielgerichteten Einsatz in optimalen Zeitfenstern – und reduzieren Risiko und eingesetzte Menge. Mit der digitalen Plattform Climate FieldView von Bayer werden teilflächenspezifische und zielgenaue Anwendungen immer besser.
Integrierte Produktion schließt die Wahl gesunder Sorten ein, die auch im Klimawandel Erträge absichern. Deshalb gehört der Züchtungsfortschritt zu den Kernkompetenzen von Bayer. Mit krankheitsresistenten und stresstoleranten Sorten lassen sich zudem im Sinne der Nachhaltigkeit Betriebsmittel einsparen, ohne die Ertragssicherheit zu gefährden.
Die Züchtung garantiert aber auch die effektive Nutzung der knapper werdenden Ressource Boden. Dies wurde anschaulich an der Maisstation gezeigt. Der Mais hat in den zurückliegenden Jahrzehnten enorme Fortschritte erzielt.
Der Schutz des Bodens rückt zunehmend in den Mittelpunkt der Diskussion. Für die regenerative Landwirtschaft gelten dabei drei Prinzipien: 365 Tage Bodenbedeckung, etwa durch Zwischenfrüchte, minimale Bodenbewegungen (Pflugverzicht, wenn möglich) und vielgliedrige Fruchtfolgen. Die positiven Auswirkungen auf den Boden erläuterte Julia Köbele an einer der Stationen anhand eines Versickerungsversuches. Glyphosat kann in solchen Anbauverfahren ein wertvolles Instrument sein, um den Boden zu schützen und die CO2-Emissionen zu reduzieren.Letztendlich schützen alle gezeigten Maßnahmen die Biodiversität auf den landwirtschaftlichen Betrieben und sie tragen dazu bei, die Klimabilanzen positiv zu beeinflussen und die Resilienz der Landwirtschaft insgesamt zu erhöhen. Zusätzlich können gezielt geplante und gut gemanagte Biodiversitätsflächen gezielt Arten fördern – angepasst auf Naturraum und Fruchtfolge.

