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Neues BfR2GO-Magazin untersucht gesundheitliche Bewertung von Süßungsmitteln

Schwerpunkt zu Zuckeralternativen: BfR erläutert Prüfung der Unbedenklichkeit und wissenschaftliche Hintergründe zu Aspartam & Co.

Zucker steht seit Langem in der Kritik: Er schädigt die Zähne, fördert Übergewicht und begünstigt Diabetes – nur drei von vielen gesundheitlichen Aspekten, die regelmäßig diskutiert werden. Viele Menschen greifen daher zu zuckerarmen oder -freien Produkten, die häufig Süßungsmittel enthalten. Doch auch diese stehen immer wieder im Verdacht, gesundheitliche Risiken mit sich zu bringen.

Mit der Frage, was über gängige Süßstoffe wie Aspartam oder Sucralose bekannt ist und wie sie bewertet werden, befasst sich der Schwerpunkt der neuen Ausgabe des BfR2GO-Wissenschaftsmagazins.

Die neue Ausgabe des Wissenschaftsmagazins BfR2GO des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) widmet sich einem Thema, das viele Verbraucherinnen und Verbraucher beschäftigt: der Frage, ob Süßungsmittel eine gesundheitlich unbedenkliche Alternative zu Zucker darstellen. Während Zucker bekanntermaßen unter anderem Karies, Übergewicht und Diabetes begünstigen kann, stehen auch Süßungsmittel immer wieder im Verdacht, gesundheitliche Risiken mit sich zu bringen.

BfR-Präsident Professor Andreas Hensel betont, dass vor der Zulassung alle Süßungsmittel – wie alle Lebensmittelzusatzstoffe – auf europäischer Ebene umfassend geprüft werden. Diese Bewertungen würden regelmäßig aktualisiert, um neue wissenschaftliche Erkenntnisse einzubeziehen. Der Themenschwerpunkt der aktuellen Ausgabe erläutert unter anderem, wie Süßstoffe wie Aspartam oder Sucralose bewertet werden.

Im Interview erklärt Dr. Corinna Gréa vom Max Rubner-Institut, dass Erkrankungen, die etwa durch Übergewicht gefördert werden, in der Regel durch zahlreiche Faktoren über Jahre hinweg beeinflusst werden. Sie beschreibt zudem, wie sich die Gehalte von Zucker, Salz und Fett in Fertigprodukten verändert haben und ob heute mehr Süßungsmittel eingesetzt werden als früher.

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