
Mit dem fertiggestellten Abschnitt ist eine durchgängige Geh- und Radwegverbindung zwischen Käufelkofen und Weihenstephan entstanden und ist damit ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung des örtlichen Wegenetzes.
Lückenschluss geschafft
Geh- und Radweg zwischen Käufelkofen und Weihenstephan eröffnet
Ergolding. Ein lange erwarteter Lückenschluss ist vollendet: Mit der Eröffnung des neuen Geh- und Radwegs zwischen Käufelkofen und Weihenstephan sind die bestehenden Radwege nun durchgängig miteinander verbunden. Der rund 1,37 Kilometer lange Neubau schließt eine bislang fehlende Verbindung und verbessert damit die Bedingungen für den Fuß- und Radverkehr.
Die ersten Planungen für die Verbindung reichen bis ins Jahr 2009 zurück. „Damals scheiterte das Vorhaben zunächst an den erforderlichen Grundstücksverhandlungen“, erinnert sich Erster Bürgermeister Andreas Strauß – damals noch Dritter Bürgermeister – zurück. Viele Jahre später konnten die Gespräche erneut aufgenommen und das Projekt nun erfolgreich abgeschlossen werden. Der Markt Ergolding übernahm die Umsetzung der Baumaßnahme, obwohl die Zuständigkeit grundsätzlich beim Staatlichen Bauamt gelegen hätte. Dadurch konnte eine Förderung über die Regierung von Niederbayern nach dem Finanzausgleichsgesetz (FAG) in Anspruch genommen werden. Sie deckt circa 80 Prozent der förderfähigen Kosten ab, sodass Baukosten in Höhe von etwa 160.000 Euro für den Markt Ergolding anfallen. „Planungs- und Grunderwerbskosten sind darin nicht enthalten“, sagt Michael Hutzenthaler aus der Bauverwaltung des Marktes Ergolding.
Der neue Geh- und Radweg ist zwischen zwei und 2,50 Meter breit; eine Schutzplanke sorgt für zusätzliche Sicherheit. Entlang der Strecke, in Kottingrohr, wurde zudem ein beschatteter Rastplatz mit Sitzbank geschaffen, welcher Fußgängern und Radfahrern Gelegenheit für eine Pause bietet. Strauß würdigte bei der Eröffnung das Engagement aller Beteiligten: „Dieser Weg war lange ersehnt. Mein Dank gilt allen, die zu seiner Verwirklichung beigetragen haben. Wenn wir die Menschen zum Radfahren bewegen möchten, müssen wir auch die Radwege dafür schaffen.“



