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Mandatsträger aus Stadt und Landkreis beim Jahresgespräch der Polizeiinspektion Landshut

Personal- und technische Kapazitäten im Fokus

Landrat Peter Dreier (4.v.r.) und die Mandatsträger auf Landes- und Bundesebene dankten den Polizeibeamten um Inspektionsleiter Robert Weber (3.v.l.) für ihren Einsatz für die Bevölkerung der Region Landshut im Jahr 2023.

Steigende Einsatzzahlen bei einer andauernd schwierigen Personalsituation, aber weiterhin viel Motivation bei der Bewältigung des täglichen Einsatzgeschehens: So lässt sich das Jahr 2023 aus Sicht der Polizeiinspektion Landshut zusammenfassen. Beim traditionellen Weihnachtsbesuch der Mandatsträger aus der Region kamen viele Themen zur Sprache, die die Polizei im vergangenen Jahr bewegten.

Inspektionsleiter Robert Weber und sein Stellvertreter Matthias Hartl sowie der Leiter der Kriminalpolizei Werner Mendler, Verkehrspolizei-Leiter Hubertus Seisenberger, OED-Leiter Thomas Nieberle und ZED-Leiterin Nathalie Scheibenzuber schilderten Aktuelles aus ihren jeweiligen Fachbereichen.

Als ein „Sommermärchen“ bezeichnete Weber die diesjährige Landshuter Hochzeit in polizeilicher Hinsicht. Neben der entspannten und friedlichen Lage hob er vor allem die Wertschätzung und Dankbarkeit der Bevölkerung in den vier LaHo-Wochen hervor. „Die Polizeipräsenz erhöht zum einen das individuelle Sicherheitsgefühl des Bürgers und zählt zum anderen zur wichtigen Präventionsarbeit“, erklärt der PI-Leiter.

Dem schließt sich auch Verkehrspolizei-Leiter Hubertus Seisenberger an, der in seinem Fachbereich die häufigen Geschwindigkeitskontrollen speziell auf der B299 als wirksames Mittel für angemessenes Fahrverhalten und damit weniger Verkehrsunfälle bestätigt.

Im Bereich der Kriminalpolizei Landshut, vorgestellt von deren Leiter Werner Mendler, standen im Jahr 2023 vor allem die Delikte im Bereich der Kinderpornographie im Mittelpunkt. „Die hohe Fallzahl stellt eine erhebliche psychische Belastung für die Kollegen dar“, betont Mendler und unterstreicht damit die schwierige Personalsituation. Auch die Raumnot und der baulich kritische Zustand des Polizeigebäudes in der Landshuter Neustadt beschäftigt die Führungsspitze der Inspektion. Erfreulich sei hingegen die hohe Motivation der – vor allem jungen – Kameraden, die in diesem Jahr größtenteils in der Region beheimatet sind, erzählt Matthias Hartl. Auf ihr junges und engagiertes Team ist auch ZED-Leiterin Nathalie Scheibenzuber stolz.

Einig waren sich die Dienststellenleiter bei der guten Zusammenarbeit mit der Landshuter Justiz als auch den ansässigen Behörden. Landrat Peter Dreier dankte als Amtsleiter des Landratsamtes Landshut für das hervorragende Miteinander mit der Polizei – sei es durch das schnelle Eingreifen in akuten Situationen, den stetigen Informationsfluss und die umgehende Beratung bei einer Bedrohungslage oder die Unterstützung bei Großschadenslagen. „Die Statistiken bestätigen, dass die Sicherheitslage in Bayern sehr gut, in Niederbayern noch besser und in der Region Landshut hervorragend sei – das erfüllt mich mit Stolz und Dankbarkeit“, sagt Dreier.

Der alljährliche Besuch bei der Polizeiinspektion Landshut ist für ihr zur Tradition geworden, denn es gebe neben der Möglichkeit, Danke zu sagen, auch die Gelegenheit, wichtige Punkte anzusprechen und Informationen mitzunehmen, um sich für die Anliegen der örtlichen Polizei einsetzen zu können, betonte der Landrat.

Auch die Mandatsträger auf Landes- und Bundesebene dankten den Polizisten für den genauen Einblick in ihre Tätigkeitsbereiche und die aktuellen Entwicklungen, die sie beschäftigen. Durch diese Informationen können sie in ihrer Gremienarbeit noch genauer bei Verbesserungen für die Arbeit der Beamten mitwirken, wie beispielsweise die Bereitstellung mehr finanzieller Mittel für die Sachausstattung (MdL Jutta Widmann).

MdB Nicole Bauer will sich nach ihren Worten unter anderem für die konsequentere Abschiebung von straffälligen Asylbewerbern einsetzen. Ihren Dankesworten zur hervorragenden Arbeit der Ordnungshüter in der Region Landshut schlossen sich auch Bundestagsabgeordneter Florian Oßner und Landtagsabgeordnete Dr. Petra Loibl an: „Sie leisten täglich einen ungemeinen Beitrag zur Lebensqualität unserer Bevölkerung und sind ein Garant für die Sicherheit unserer Region.“

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