Freie Wähler stellen zwei Anträge zur Zukunft des Landshuter Stadtbads
Die Anträge sollen Kosten vergleichen, Fördermittel sichern und die zukünftige Nutzung des Stadtbads klären
Zur Sitzung des Plenums am 12. Dezember 2025 hat die Freie-Wähler-Fraktion zwei umfangreiche Anträge eingebracht, die zentrale Weichenstellungen für die Zukunft des Landshuter Stadtbads betreffen. Im Mittelpunkt stehen zum einen die notwendigen Entscheidungsgrundlagen für die Frage Sanierung oder Neubau des Hallenbads, zum anderen die Einhausung des Schwimmerbeckens, um eine ganzjährige Nutzbarkeit sicherzustellen.
Vergleich Sanierung vs. Neubau des Hallenbads
Im ersten Antrag fordert die Fraktion eine fachlich belastbare und neutrale Gegenüberstellung der Kosten für eine Sanierung sowie für einen Neubau des Hallenbads. Diese soll sämtliche Leistungen, Baukonstruktionen, Technik, Ausstattung, Nebenkosten, Betriebskosten und Lebenszykluskosten einheitlich berücksichtigen. Die Antragsteller verweisen darauf, dass die derzeit vorliegenden Ansätze nicht vergleichbar seien und damit eine verzerrte Grundlage für Entscheidungen bieten. Bereits 2018 hatten Stadt und Regierung von Niederbayern festgestellt, dass eine umfassende Sanierung aus wirtschaftlicher Sicht kaum vertretbar sei. (vgl. Antrag Hallenbad, Seite 1):contentReference[oaicite:0]{index=0}
Einhausung des 50-Meter-Schwimmerbeckens
Im zweiten Antrag wird der Stadtrat gebeten, die Umsetzung einer Einhausung des Schwimmerbeckens – entweder durch ein „Cabrio“-Dach oder eine mobile Traglufthalle – bereits für das Jahr 2026 zu beschließen. Präsentiert werden sollen die bestehenden Planungen samt Vor- und Nachteilen, kombiniert mit einer Kostenübersicht und einem Vergleich beider Varianten. Ziel sei es, die ganzjährige Nutzung des 50-Meter-Beckens mit vier Bahnen zu sichern und bereits beantragte Fördermittel fristgerecht abzurufen. (vgl. Antrag Einhausung, Seite 1):contentReference[oaicite:1]{index=1}
Die Fraktion verweist darauf, dass durch den zusätzlichen Wasserflächenbedarf – unter anderem ausgelöst durch die Schließung der Schulbäder Wolfgang und Seligenthal – der Schulschwimmbetrieb, der Trainingsbetrieb des SC 53 Landshut sowie die Nutzung durch Öffentlichkeit und Wasserwacht langfristig gewährleistet werden müssen. Bereits im Werksenat am 12. November 2025 wurde die Notwendigkeit dieser Maßnahme hervorgehoben. (Seite 1):contentReference[oaicite:2]{index=2}
Beide Anträge wurden von Sonja Axthaler, Rudolf Schnur, Klaus Pauli, Robert Mader, Jutta Widmann und Johanna Schramm unterzeichnet.
Fotos: ©klartext.la – Klick zum Vergrößern










