Fördergelder: Widmann widerspricht CSU
Freie-Wähler-Abgeordnete sieht mehrere Projekte als eigene Initiative – Klarstellung zu Stadtbad, Westtangente und weiteren Maßnahmen
In der Diskussion um Fördermittel für Landshut stellt Landtagsabgeordnete Jutta Widmann (Freie Wähler) klar: Einzelne Projekte, die in der öffentlichen Darstellung der CSU zugeschrieben wurden, gehen tatsächlich auf ihre eigene Initiative zurück.
Hintergrund ist eine Aussage von CSU-Abgeordneter Petra Loibl im Zusammenhang mit Fördermitteln in Höhe von insgesamt 1,27 Millionen Euro aus gemeinsamen Fraktionsinitiativen von CSU und Freien Wählern.
Widmann betont, dass diese Initiativen grundsätzlich gemeinsam getragen werden. Unabhängig davon bringe jedoch jede Fraktion eigene Maßnahmen ein und trage dafür die inhaltliche Verantwortung.
Konkret widerspricht Widmann dem Eindruck, die Einhausung des 50-Meter-Beckens im Stadtbad sei eine Initiative der CSU. Diese Darstellung sei falsch. Nach ihren Angaben stammt die Maßnahme ebenso wie weitere Projekte ausschließlich aus ihrer eigenen Initiative.
Dazu zählen unter anderem:
- die Einhausung des Stadtbad-Beckens (450.000 Euro)
- Mittel für die Westtangente (585.000 Euro)
- Investitionen rund um die Wasserfontäne (140.000 Euro)
- sowie Gelder für das Tiergehege (100.000 Euro)
Widmann erklärt, sie habe diese Projekte eigenständig eingebracht, vorbereitet und im parlamentarischen Verfahren durchgesetzt.
Quelle: Landshuter Zeitung, Ausgabe vom 17.03.2026

