Soziales

Drei Bänke für Landshut

Hospizverein stellt zum 30-jährigen Bestehen neue Ruhebänke im Stadtgebiet auf

Bank im Jodokstift von links: Margret Blisse, Kunibert Herzing, Stephan Bitzinger, Claudia Schäfer

Drei Bänke für Landshut

Bereits vor 10 Jahren stiftete der Hospizverein Landshut e.V. eine Bank für die Stadt Landshut. Zum damaligen 20-jährigen Jubiläum des Hospizvereins wurde die Bank in der Altstadt aufgestellt, mittlerweile ist sie in die Neustadt umgezogen. „innehalten“, so steht es auf der Plakette der Bank und soll die Menschen dazu anhalten, auch in der Hektik des Alltags einfach mal innezuhalten. Schließlich – und das wissen die ehrenamtlichen Hospizbegleiter aus unzähligen Begleitungen, können Krankheit und Sterben auch mitten im Leben auftreten.

Zehn Jahre später wurden nun zum 30-jährigen Bestehen des Hospizvereins Landshut e.V. gleich drei Bänke im Stadtbereich aufgestellt. Jeweils eine Bank steht im Matthäusstift und im Jodokstift. Hier wurden die Bänke im Garten platziert und laden Bewohnerinnen und Bewohner der Heime, wie auch deren Besucher und Hospizbegleiter zu einer Rast und einem Pläuschchen ein. Gespendet wurden diese beiden Bänke von Holzfachmarkt Sigl aus Furth.

Die dritte Jubiläumsbank wurde kürzlich auf dem Hauptfriedhof aufgestellt und im Rahmen einer kleinen Feierstunde offiziell übergeben. Begrüßen konnte Kunibert Herzing, Vorsitzender im Hospizverein Landshut den 3. Bürgermeister Hans-Peter Summer, stellvertretend für Oberbürgermeister Dr. Thomas Haslinger, sowie Elisabeth Simon für die Stadtkirche und Dekanin Dr. Nina Lubomierski. Herzing erklärte den Grund, warum die Bank auf dem Hauptfriedhof aufgestellt wird: „Die Ruhebank ist gedacht als Ort für Trauernde, um zur Ruhe oder auch miteinander ins Gespräch zu kommen“. Wie wichtig es für Trauernde und Besucher des Hauptfriedhofes ist, miteinander ins Gespräch zu kommen bestätigten auch die beiden Vertreterinnen der Kirchen. „Ein Friedhof ist immer auch ein Ort der Begegnung“, so Dekanin Lubomierski.

Bürgermeister Summer bedankte sich im Namen der Stadt Landshut für diese tolle Idee und fand auch die Stelle, an der die Bank aufgestellt wurde, sehr passend. Vom Eingang Marschallstraße kommend gab es bisher nur wenig Sitzmöglichkeiten und so schließt diese Bank im hinteren Teil des Hauptfriedhofes eine Lücke.

Passenderweise wurde im Hospizverein Landshut zeitgleich ein Ausbildungskurs für Trauerbegleiter abgeschlossen. Im Rahmen der Ausbildung entstand bei den Ehrenamtlichen die Idee, regelmäßig auf dem Friedhof präsent zu sein und Gesprächsmöglichkeiten anzubieten. Die dazu geplanten Termine sind ab Oktober 2026 während der Winterzeit jeden Dienstag jeweils von 10 – 11 Uhr.

 

 

Bank Hauptfriedhof

Bank im Hauptfriedhof von links: Holger Salfeld, Jan Galatzka, Birgit Michels, Kunibert Herzing, Margitta Munz, Elisabeth Simon, Lisa Hinrainer, Dr. Nina Lubomierski, Ruth Schmid, Hans-Peter Summer, Karin Göttl, Johanna Krieger, Marcel Krenz, Siegi Rapp

 

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