Für die Baskets Vilsbiburg steht in der zweiten Runde der Zwischenrunde der 1. Regionalliga die nächste anspruchsvolle Aufgabe an. Auswärts bei den BAURADO UniRiesen Leipzig wollen die Niederbayern am Samstagabend den gelungenen Auftakt bestätigen und den nächsten Schritt in Richtung Playoff-Optimierung machen. Während Leipzig in dieser Zwischenrunde, nach einer Niederlage gegen den TSV Nördlingen, noch auf den ersten Sieg wartet, reisen die Baskets mit Rückenwind aus dem überzeugenden Erfolg gegen Veitshöchheim an.
Die Leipziger mussten sich zuletzt dem TSV 1861 Nördlingen geschlagen geben und erzielten dabei 60 Punkte bei 70 Gegenpunkten. Vor allem die Dreipunktequote von lediglich 20 Prozent sowie rund 20 Ballverluste machten es schwer, das Spiel offen zu gestalten. Dennoch verfügt das Team über individuelle Qualität: Mika Siegert präsentierte sich zuletzt mit 18 Punkten treffsicher, Feliciano Perez Neto sorgt mit Rebounds und Blocks für Präsenz unter den Körben. Entsprechend gewarnt gehen die Baskets in die Partie. „Leipzig ist besser, als es die Tabelle es jetzt vielleicht vermuten lässt. Sie spielen intensiv und werden alles investieren, um zuhause ihren ersten Sieg zu holen“, betont Headcoach Jodi Kreutzer.

Die Vilsbiburger hingegen wollen an ihre starke Leistung aus dem letzten Spiel anknüpfen. Beim deutlichen 102-Punkte-Auftritt überzeugte das Team mit einer Zweipunktquote von über 66 Prozent, aggressiver Verteidigung und 20 Steals bei lediglich elf Ballverlusten – Werte, die den Anspruch der Mannschaft unterstreichen. „Wir haben uns in der Zwischenrunde vorgenommen, mit maximaler Konzentration aufzutreten. Entscheidend wird sein, dass wir defensiv wieder den Ton angeben und offensiv geduldig bleiben“, so Kreutzer.
Im Fokus stehen erneut Vince Garrett, der konstant für Punkte sorgt und dem Spiel Struktur gibt, sowie Waldemar Weber, der mit seiner Energie und Treffsicherheit wichtige Impulse setzt. Auch Mario Petric, der sich zuletzt in Höchstform präsentierte, wird erneut äußerst wichtig für das Vilsbiburg Spiel sein. Doch der Trainer weiß, dass es auf die mannschaftliche Geschlossenheit ankommt: „Unsere Stärke ist nicht nur ein einzelner Spieler. Wenn wir den Ball teilen, das Reboundduell annehmen und die Intensität hochhalten, sind wir schwer zu schlagen.“
Für die Baskets geht es darum, die eigene Serie auszubauen und sich eine möglichst gute Ausgangsposition für die Playoff-Konstellation zu sichern. Die Zwischenrunde ist dabei mehr als nur eine Durchgangsstation – sie ist die Bühne, um sich Selbstvertrauen, Rhythmus und Heimvorteil zu erarbeiten. Mit dieser Zielsetzung reist Vilsbiburg nach Leipzig – bereit für das nächste intensive Duell.

