Landrat Alfred Holzner wird Protektor des Kreiskrieger- und Soldatenverbandes
Ernennung als Zeichen der Verbundenheit: Verband würdigt Ehrenamt, Kameradschaft sowie Friedens- und Erinnerungsarbeit im Landkreis Landshut
Die Vorstandschaft des KKSV mit neuem Protektor Landrat Alfred Holzner (4. von rechts) und 1. Vorsitzendem Stephan Meindl (2. von rechts)
Landkreis Landshut. Der neue Landrat des Landkreises Landshut, Alfred Holzner, wurde zum Protektor des Kreiskrieger- und Soldatenverbandes (KKSV) Landshut ernannt. Damit setzt der Verband ein besonderes Zeichen der Verbundenheit mit dem Landkreis und würdigt zugleich die Bedeutung von Ehrenamt, Kameradschaft sowie Erinnerungs- und Friedensarbeit.
Die Vertreter des Verbandes um Kreisvorsitzenden Stephan Meindl überreichten Landrat Holzner die Ernennungsurkunde. Mit der Aufgabe übernimmt Holzner eine traditionelle Repräsentationsfunktion und steht künftig symbolisch an der Seite des Verbandes und seiner angeschlossenen Kameradschaften.
„Wir freuen uns sehr, Landrat Alfred Holzner selbst langjähriger Berufssoldat und Mitglied in mehreren Krieger- und Reservistenkameradschaften als Protektor unseres Verbandes gewinnen zu können. Die Ernennung ist für uns ein Zeichen der Wertschätzung unserer Arbeit und zugleich ein Ausdruck der Verbundenheit mit dem Landkreis Landshut“, erklärte Kreisvorsitzender Stephan Meindl.
Friedens- und Erinnerungsarbeit im Mittelpunkt
Für den Kreiskrieger- und Soldatenverband steht längst nicht mehr ausschließlich die Pflege militärischer Traditionen im Mittelpunkt. Eine wesentliche Aufgabe sieht der Verband in der Erinnerungs- und Friedensarbeit. Dazu gehören die Pflege von Kriegerdenkmälern und Gedenkstätten sowie die Gestaltung von Gedenkveranstaltungen. Sie sollen an die Opfer von Krieg und Gewalt erinnern und zugleich den Wert von Frieden und Freiheit für heutige und kommende Generationen vermitteln.
Angesichts der aktuellen internationalen Entwicklungen gewinnt diese Arbeit aus Sicht des Verbandes zusätzlich an Bedeutung. Erinnerung soll dabei nicht Selbstzweck sein, sondern als Mahnung für die Gegenwart und Auftrag für die Zukunft dienen.
Ehrenamt stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt
Auch das Ehrenamt hat beim Kreiskrieger- und Soldatenverband einen hohen Stellenwert. Die örtlichen Krieger-, Soldaten- und Reservistenkameradschaften tragen mit ihrem Engagement zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und zur Pflege der regionalen Erinnerungskultur bei. Ohne die zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer wären viele Veranstaltungen und Gedenkfeiern im Landkreis nicht möglich.
Landrat Alfred Holzner würdigte die Arbeit des Verbandes und zeigte sich erfreut über seine Ernennung zum Protektor. Bereits bei einem Antrittsbesuch des Verbandes beim neuen Landrat im August standen das Ehrenamt, die künftige Zusammenarbeit sowie die Friedens- und Erinnerungsarbeit im Mittelpunkt.
Die Ernennung ist für den Verband daher auch ein Zeichen für die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit dem Landkreis. „Wir wollen den guten und offenen Austausch mit unserem Landrat fortsetzen und gemeinsam dafür sorgen, dass Ehrenamt, Kameradschaft und die Erinnerung an die Folgen von Krieg und Gewalt auch künftig ihren festen Platz in unserer Gesellschaft haben“, so Meindl.
Mit der Ernennung von Alfred Holzner zum Protektor wird eine besondere Verbindung zwischen dem Landkreis und dem Kreiskrieger- und Soldatenverband geschaffen. Sie soll von Tradition, Verantwortung, ehrenamtlichem Engagement und dem gemeinsamen Eintreten für Frieden in Freiheit geprägt sein.

