Landrat Peter Dreier informierte sich bei Thomas Stöckl, Leiter des Kreiseigenen Hochbaus des Landkreises Landshut, über den Fortschritt der aktuell laufenden Baumaßnahmen des Landkreises.
Baumaßnahmen an Landkreis-Schulen und der Integrierten Leitstelle gehen gut voran
Auch wenn die Schülerinnen und Schüler aktuell ihre Ferien genießen, herrscht an einigen Schulen des Landkreises gerade reger Betrieb: Gerade die unterrichtsfreie Zeit wird besonders genutzt, um die umfangreichen Baustellen voranzutreiben. Landrat Peter Dreier hat sich ein Bild von den Maßnahmen gemacht.

Thomas Stöckl, Leiter des kreiseigenen Hochbaus, informierte Dreier über den aktuellen Sachstand der Baumaßnahmen. So liegt der Bau der neuen Doppelturnhalle in Vilsbiburg, die das Gymnasium und die Realschule gemeinsam nutzen werden, in den letzten Zügen. Die Halle wird im Inneren noch ausgebaut und die Außenanlagen in Angriff genommen. Zum neuen Schuljahr wird sich die schwierige Belegungssituation im Schulsport also deutlich entspannen. Die Sanierung des Maximilian-von-Montgelas-Gymnasium ist ebenfalls so gut wie abgeschlossen – während das Schulgebäude selbst schon vor Ferienbeginn voll von der Schule genutzt werden konnte, werden nun die Außenanlagen fertig gestellt. Die Schülerinnen und Schüler können sich deshalb bereits jetzt über ein quasi neues Schulgebäude mit pädagogischen Lehrvoraussetzungen auf neuestem Stand freuen. In unmittelbarer Nachbarschaft, an der Realschule Vilsbiburg, laufen noch die Vorbereitungen für die angedachte Generalsanierung des Schulgebäudes. Denn durch die komplexe Bauweise der größten Realschule Niederbayerns müssen bereits im Vorfeld ausgefeilte Konzepte erarbeitet werden, damit der laufende Unterrichtsbetrieb zwar möglichst wenig gestört wird, dennoch aber auch bei der Sanierung keine Abstriche gemacht werden müssen.
Auch im nördlichen Landkreis wird fleißig gebaut – an der Realschule Rottenburg beginnt nun der nächste, aber vermutlich schwierigste Bauabschnitt: Die Sanierung des alten Schulgebäudes. Die besonders lärmintensiven Abbruch- und Rückbauarbeiten, erledigt man nun in den Ferien: „Wir wollen natürlich den laufenden Unterrichtsbetrieb so wenig wie möglich beeinträchtigen. Deshalb versuchen wir die Arbeiten, die am meisten Lärm produzieren, in die Ferienzeit zu legen, wenn ohnehin kein Unterricht stattfindet“, erklärt Stöckl. Die Container-Module, in die die Schülerinnen und Schüler während der Sanierungsmaßnahmen ausweichen werden, stehen bereits parat.
Der Unterricht wird aber nicht komplett in den Provisorien stattfinden. Denn ein Teil der umfangreichen Maßnahmen an der Realschule Rottenburg konnte aber bereits abgeschlossen werden. Denn der nötige Erweiterungsbau ist fertiggestellt und bezogen: „Die Schule ist also für nächstes Jahr gerüstet“, erklärt Stöckl. Lange wird dieser Interims-Zustand aber nicht andauern. Denn bereits im Herbst kommenden Jahres, also pünktlich zum Schuljahresbeginn 2022/23, ist die Fertigstellung dieses Großprojektes geplant.

Fotos: Landkreis Landshut

Es handelt sich zwar um kein Schulgebäude, aber dennoch um einen komplexen Bau: Die neue Integrierte Leitstelle, die derzeit in Essenbach entsteht. Die Besonderheit daran, ist, dass die ILS in Holzbauweise errichtet wird. Die Arbeiten gehen gut voran, das Grundgerüst steht. Demnächstgeht es an den umfangreichen Innenausbau, aufgrund der komplex vernetzten Systeme und besonderer IT-Anforderungen für das Rettungswesen beginnt nun einer der langwierigsten Schritte der Baumaßnahme. Der Bezug ist im Mai 2022 geplant. Ab dann laufen alle Anrufe bei der 112 aus den Landkreisen Landshut, Dingolfing-Landau, Kelheim sowie der Stadt Landshut in Essenbach auf.
Landrat Peter Dreier zeigte sich beeindruckt vom Fortschritt der einzelnen Maßnahmen: „Wir sind uns als Landkreis unserer Aufgabe als Sachaufwandsträger für die Realschulen, Gymnasien und Sonderpädagogischen Förderzentren bewusst und investieren viel, damit wir unseren Schülerinnen und Schülern und dem Personal gute Lern- und Lehrbedingungen bieten können. Unser kreiseigener Hochbau schafft es immer wieder aufs neue, innovative Ideen zu entwickeln und die Baumaßnahmen so zu gestalten, dass wir zwar hervorragende Unterrichts- und Arbeitsbedingungen schaffen, die Kosten aber doch in einem absolut vertretbaren Rahmen bleiben.“

