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Verstärkte Polizeipräsenz – Sicherheitskonzept zeigt Wirkung

Sonderpressebericht vom 08.07.2024

Stadt Landshut

Seit Ende Mai ist die Polizeiinspektion Landshut mit Unterstützung der Bayerischen Bereitschaftspolizei sowie der Zentralen Einsatzdienste Landshut insbesondere im nördlichen Stadtgebiet verstärkt im Einsatz.

In der Vergangenheit kam es in diesem Bereich immer wieder zu Straftaten wie Vandalismus, Körperverletzungsdelikten und Betäubungsmitteldelikte durch Jugendliche und junge Erwachsene. Die Tatverdächtigen begingen teils auch schwerwiegende Straftaten, wie gefährliche Körperverletzung, räuberische Erpressung, sowie dem Angriff auf spielende Kinder auf einem Spielplatz im Mai diesen Jahres.

Durch verstärkte Präsenz und Kontrollen sollten Ordnungs- und Sicherheitsstörungen unterbunden und das subjektive Sicherheitsempfinden nachhaltig gestärkt werden. Die Polizei setzte sowohl motorisierte- als auch Fußstreifen ein, um gezielt auch die vielen Grünanlagen zu bestreifen. Zudem begleiteten Kommunikationsbeamte und Jugendbeamte den Einsatz.

Der Einsatz der vielen Einsatzkräfte zeigte bereits am ersten Wochenende Wirkung. So konnten Betäubungsmittel aufgefunden werden und es wurden größere Bargeldbeträge beschlagnahmt.  Zwei Kinder konnten in Gewahrsam genommen und ihren Eltern übergeben werden. Durch die Beamten mussten mehrere Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet werden.

Im Zeitraum von 06.06. und 07.07.2024 waren erneut Kräfte der Bayerischen Bereitschaftspolizei und der Polizei Landshut im betroffenen Stadtgebiet eingesetzt. Es konnten zwei gestohlene Fahrräder sowie ein getuntes E-Bike sichergestellt werden. Ein Pkw-Fahrer versuchte sich der Kontrolle der Beamten zu entziehen, konnte jedoch angehalten werden. Es folgte eine Anzeige wegen einem illegalen Kraftfahrzeugrennen.

Im weiteren Verlauf, bis Ende Juni, waren Beamte der Polizeiinspektion Landshut, unterstützt durch den Zentralen Einsatzdienst Landshut, eingesetzt. Mehrfach stellten die Beamten Personen fest, die sich rechtswidrig auf den Arealen der beiden Schulen in der Weilerstraße aufhielten, wo es in der Vergangenheit zu Vandalismus gekommen war. Wiederholt konnten Jugendliche festgestellt werden, die Cannabisprodukte mit sich führten.

Die Polizei weist daraufhin, dass der Konsum und Besitz von Cannabis unter 18 Jahren nicht gestattet ist.  Auch der Konsum auf Spielplätzen und in der Nähe von Schulen ist aus Gründen des Jugendschutzes verboten.

Insgesamt kann die Polizeiinspektion Landshut festhalten, dass der hohe personelle Ansatz Wirkung zeigte. Auch die Resonanz der Anwohner im Bereich Landshut Nord war durchwegs positiv.

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