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Menschen an Energiewende teilhaben lassen – Energieresolution der CSU im Landkreis Landshut

Kreisvorsitzender Florian Oßner (3.v.l) diskutierte mit dem gesamten CSU Kreisvorstand über die Realisierung der Energiewende.

Die CSU im Landkreis Landshut hat bei ihrer letzten Kreisvorstandssitzung ihre Energietour in den
vergangen Monaten resümiert und eine einstimmige Resolution für mehr Einspeisepunkte getroffen.
Bei den Besichtigungen Erneuerbarer-Energien-Anlagen im vergangen Jahr kristallisierte sich für die
CSU-Kreisvorstandschaft ein Aspekt deutlich heraus. Die Menschen und Unternehmen der Region
wollen aktiv an der Energiewende teilhaben. Sie sind bereit, in Photovoltaik- oder Windkraftanlagen
zu investieren, nur fehlen hierfür die notwendigen Einspeisepunkte. Konkret wurde folgender Appell
beschlossen:
Resolution der CSU im Landkreis Landshut, welche an die Stromnetzbetreiber gerichtet ist:
„Ganz Deutschland und auch die Einwohner der Region Landshut versuchen der eingetretenen
Knappheit von elektrischer Energie durch die Produktion von mehr regionaler Energie entgegen zu
treten. Die Menschen aber auch Betriebe investieren in die Installation zusätzlicher
Photovoltaikanlagen, in Windkraftwerke und in andere dezentrale Energiequellen. Der Ersetzung der
von der Ampel-Bundesregierung politisch nicht mehr gewollten Großkraftwerke durch neue
Energiequellen scheitert allerdings aktuell an fehlenden Einspeisemöglichkeiten in die Stromnetze.
Wir fordern daher Sie als regionalen Stromnetzbetreiber zum Ausbau Ihres Stromnetzes auf. Wir
appellieren an Sie, in die Stromnetze und in deren Einspeisemöglichkeit zeitnah und in ausreichender
Form zu investieren.“
Kreisvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Florian Oßner kritisiert die aktuelle Situation scharf:
„Die rot-grün-gelbe Ampelkoalition in Berlin fordert zwar den Ausbau der Erneuerbaren, schafft aber
nicht die nötigen Voraussetzungen“. Um ein starkes Zeichen für die Ertüchtigung des Stromnetzes zu
schaffen, initiierte Max Paulus die Resolution. „Damit stellen wir uns klar hinter die Leute in der
Region, die sich an der Energiewende beteiligen wollen, aber aktuell an den Hürden des Netzes
scheitern“, so Oßner.

Foto: Sebastian Kraft

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