Daten & Fakten

Küchenutensilien aus Metall: Keine Gesundheitsgefahr festgestellt

BfR bewertet Ergebnisse des bundesweiten Monitorings

Töpfe, Pfannen oder Besteck aus Metall gehören in jeder Küche zum Alltag. Doch können aus den Materialien Stoffe in Lebensmittel übergehen? Ein aktuelles bundesweites Monitoring der Überwachungsbehörden liefert dazu neue Erkenntnisse. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat die Ergebnisse ausgewertet – mit insgesamt beruhigendem Fazit.

Im Jahr 2022 wurden 194 unbeschichtete und emaillierte Metallgegenstände untersucht. Dabei prüften die Behörden, ob und in welchen Mengen Elemente aus den Materialien in Lebensmittel übergehen. Bislang gibt es in der EU zwar keine gesetzlichen Grenzwerte, aber technische Leitlinien des Europarats sowie Normen für emaillierte Produkte.

Die Auswertung zeigt: Die meisten Gegenstände setzten nur sehr geringe Mengen an Elementen frei. Nach Einschätzung des BfR sind diese Produkte daher für den Lebensmittelkontakt unbedenklich. Nur vereinzelt kam es zu Freisetzungen, die eine Überschreitung toxikologischer Referenzwerte und damit ein mögliches Risiko für gesundheitliche Beeinträchtigungen bedeuten könnten. Diese Produkte gelten aus toxikologischer Sicht als nicht geeignet.

Einige der getesteten Utensilien trugen jedoch in Kombination mit weiteren Quellen, etwa Lebensmitteln, messbar zur täglichen Aufnahme bestimmter Elemente bei. Das BfR empfiehlt Herstellern daher, Materialien und Produktionsprozesse weiter zu optimieren, um die Belastung zu reduzieren.

Insgesamt geben die Ergebnisse aber keinen Anlass zur Sorge: Für Verbraucherinnen und Verbraucher gilt weiterhin, dass Küchenutensilien aus Metall im Regelfall sicher sind.


Quelle: Bundesinstitut für Risikobewertung

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