Der Kreiskrieger- und Soldatenverband Landshut hat dem neu gewählten Oberbürgermeister der Stadt Landshut einen Besuch abgestattet. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen der persönliche Austausch, die zukünftige Zusammenarbeit sowie die Bedeutung des Ehrenamts und der Vereinsarbeit in der Stadt.
Kreisvorsitzender Stephan Meindl und Vertreter des Kreiskrieger- und Soldatenverbandes gratulierten dem neuen Oberbürgermeister nochmals herzlich zu seiner Wahl und wünschten ihm für die bevorstehenden Aufgaben viel Erfolg, Kraft und eine glückliche Hand.
In einer offenen und konstruktiven Gesprächsrunde wurden verschiedene Themen angesprochen, die den Verband und seine Mitgliedsvereine beschäftigen. Ein besonderer Schwerpunkt des Gesprächs lag auf der Friedensarbeit des Kreiskrieger- und Soldatenverbandes. Der Verband sieht es als wichtige Aufgabe an, die Erinnerung an die Schrecken und Folgen von Krieg und Gewalt wachzuhalten und daraus eine klare Verpflichtung für die Gegenwart abzuleiten. Durch Gedenkveranstaltungen, die Pflege von Kriegsgräbern und Denkmälern sowie die Förderung des Dialogs zwischen den Generationen leistet der Verband einen wichtigen Beitrag zur Friedenserziehung. Gerade angesichts der aktuellen weltpolitischen Entwicklungen sei es wichtiger denn je, für Frieden, Versöhnung und ein respektvolles Miteinander einzustehen. Die Botschaft des Verbandes lautet dabei klar: Erinnern heißt Verantwortung übernehmen – und Verantwortung übernehmen heißt, sich für den Frieden einzusetzen. Dabei ging es insbesondere um die Pflege der Erinnerungskultur, den Erhalt von Gedenkstätten und Denkmälern sowie die Bedeutung des gemeinsamen Erinnerns an die Opfer von Krieg und Gewalt.
Der Kreiskrieger- und Soldatenverband betonte, dass gerade in der heutigen Zeit die Arbeit der Vereine einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leistet. Kameradschaft, Zusammenhalt, Verantwortungsbewusstsein und die Weitergabe historischer Erfahrungen an die jüngeren Generationen seien wichtige Werte, die es zu bewahren und weiterzugeben gelte.
Auch die Herausforderungen, vor denen die Vereine stehen, wurden thematisiert. Nachwuchsgewinnung, die Unterstützung des Ehrenamtes und eine gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und Vereinen seien wichtige Voraussetzungen dafür, dass die vielfältige Vereinslandschaft in Landshut auch künftig lebendig bleibt.
Der neue Oberbürgermeister zeigte sich offen für die Anliegen des Verbandes und würdigte das Engagement der zahlreichen ehrenamtlich Aktiven. Beide Seiten waren sich einig, den begonnenen Austausch fortzusetzen und auch künftig eng zusammenzuarbeiten.
Stephan Meindl bedankte sich abschließend für das offene und angenehme Gespräch: „Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit unserem neuen Oberbürgermeister. Unsere Vereine leisten seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Dieses Engagement wollen wir auch in Zukunft gemeinsam stärken.“
Der Besuch war damit ein wichtiges Zeichen für einen guten und partnerschaftlichen Austausch zwischen der Stadt Landshut und dem Kreiskrieger- und Soldatenverband.
Bildtext: Richard Fischer, Dr. Thomas Haslinger, Stephan Meindl, Ernst Harsch

