Sport

Großer Kampf wird nicht belohnt

Baskets unterliegen Leipzig nach zweifacher Verlängerung 87:94

Die Baskets Vilsbiburg haben sich in einem hochintensiven Auswärtsspiel bei den BAURADO UniRiesen Leipzig einen offenen Schlagabtausch geliefert, mussten sich am Ende jedoch mit 87:94 nach zweifacher Verlängerung geschlagen geben. In einer Partie mit sieben Gleichständen und sechs Führungswechseln entschieden Nuancen zugunsten der Gastgeber. Beide Teams trafen jeweils sieben Dreier, doch vor allem in den entscheidenden Momenten behielt Leipzig die Oberhand.

Dabei erwischten die Baskets den besseren Start. Mit einem konzentrierten Auftritt und einem frühen 9:0-Lauf setzten sie ein klares Zeichen und übernahmen schnell die Kontrolle. Vince Garrett (35 Punkte, 15 Rebounds) war von Beginn an präsent und stellte die Leipziger Defensive immer wieder vor große Probleme. „Wir sind sehr fokussiert in die Partie gestartet und haben genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten – Tempo machen und physisch auftreten“, erklärte Headcoach Jodi Kreutzer nach der Partie.
Leipzig ließ sich jedoch nicht abschütteln. Mit zunehmender Spieldauer fanden die Gastgeber besser in ihren Rhythmus. Besonders Abdul Wafa übernahm in der zweiten Hälfte Verantwortung, während Feliciano Perez Neto unter den Körben ein dominanter Faktor war. Mit 24 Rebounds verschaffte der 2,10m große Brasilianer den UniRiesen immer wieder zweite Chancen.

Ins Straucheln geraten – Josi Leierseder und seine Baskets mussten in Leipzig nach zweifacher Verlängerung mit einer 87:94-Niederlage im Gepäck die Heimreise antreten. Foto: Charlotte Soller

Trotzdem hielten die Baskets dagegen. Garrett stemmte sich mit einer herausragenden Leistung gegen die Niederlage und beendete die Partie mit einem starken Double-Double von 35 Punkten und 15 Rebounds. Immer wieder brachten er und Point Guard Mario Petric (9 Punkte, 13 Rebounds, 8 Assists) Vilsbiburg zurück ins Spiel und übernahmen Verantwortung in den entscheidenden Phasen.

Im Schlussabschnitt war die Begegnung weiterhin völlig offen, doch Leipzig traf in der zweiten Overtime dann einfach die besseren Entscheidungen. Sven Papenfuß setzte mit wichtigen Treffern den Schlusspunkt unter eine intensive Partie. Am Ende mussten die Baskets eine bittere, aber lehrreiche Niederlage hinnehmen.
„Es war ein Spiel auf Augenhöhe. Kleinigkeiten haben den Unterschied gemacht – vor allem beim Rebound und in der Transition-Defense. Daraus werden wir lernen“, so Kreutzer. „Die Moral und der Einsatz haben gestimmt. Jetzt gilt es, die richtigen Schlüsse zu ziehen und in den kommenden Spielen wieder konsequenter aufzutreten.“
Nun heißt es Mund abwischen und weitermachen. Denn am kommenden Freitag treffen die Baskets erneut auf die UniRiesen. Diesmal allerdings in der Ballsporthalle. Spielbeginn ist um 20.00 Uhr

Für die Baskets punkteten (Punkte/davon Dreier): Kraske Mo (9), Leierseder (10/2), Maier, Urbanke (12/2), Weber (4), Keber (6), Heinrich (2), Petric (9/1), Garrett (35/2)

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