Bildung / Hochschule

Freundeskreis erhält Einblicke in Forschung und Gründung an der Hochschule Landshut

Rund 70 Gäste besuchen Labore und informieren sich über aktuelle Entwicklungen der Hochschule

 

Eine Hochschule zum Anfassen: Treffen des Freundeskreises mit interaktiven Führungen

Spannende Einblicke in Forschung, Lehre, Transfer und Gründung

Rund 70 Gäste kamen am 20. Oktober in der Mensa zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen an der Hochschule Landshut zu informieren und den direkten Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zu suchen. Zu Gast waren neben Bürgermeisterin Patricia Steinberger auch mehrere Landshuter Stadträte sowie der Bundestagsabgeordneter Florian Oßner. Besonderes Interesse galt den Einblicken in zwei Forschungslabore.

Freundeskreis als wichtiger Förderer der Hochschule

Der Vorsitzende des Freundeskreises, Stadtrat Ludwig Zellner, begrüßte die Anwesenden und unterstrich die zentrale Aufgabe des Vereins. In seinem Bericht warb Zellner zugleich für eine anhaltende Unterstützung des Freundeskreises – auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Die Unterstützung des Freundeskreises ermöglicht Projekte und Anschaffungen, die über die reguläre staatliche Finanzierung hinausgehen. „Der Freundeskreis macht möglich, was sonst oft auf der Strecke bliebe. Damit schaffen wir Freiräume für Projekte und Anschaffungen, von denen die Studierenden unmittelbar profitieren“, so Stadtrat Zellner.

Einen Ausblick auf die weitere Entwicklung der Hochschule gab Präsidentin Prof. Dr. Michaela Wirtz. Dabei betonte sie das anhaltende Wachstum der Hochschule sowie die Bedeutung eines engen Austauschs mit der Stadtgesellschaft. Ziel sei es, den Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern zu intensivieren. „Gerade in Zeiten, in denen Desinformation zunehmend den gesellschaftlichen Diskurs prägt, kommt der Wissenschaft eine wichtige Rolle zu. Es ist entscheidend, dass wir wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich vermitteln und faktenbasierte Debatten fördern“, betonte die Präsidentin des Weiteren.

Prof. Dr. Marcus Jautze, Vizepräsident für Transfer und Internationales, unterstrich die Bedeutung des Transfers an der Hochschule Landshut und skizzierte aktuelle Vorhaben zu dessen weiterem Ausbau.

Spannende Einblicke in Forschung und Praxis

Im Anschluss stand der Besuch zweier Labore auf dem Programm. Zunächst öffnete das Labor für Baustoffkunde der Fakultät Bauingenieurwesen seine Türen. Unter der Leitung von Prof. Dr. Mathias Michal erhielten die Besucherinnen und Besucher praxisnahe Einblicke in die Materialeigenschaften von Beton. Besonders beeindruckend war dabei ein Belastbarkeitstest, bei dem Betonproben unter stetig steigendem Druck bis zum Bruch belastet wurden.

Wie Ideen zu konkreten Projekten reifen können, zeigte anschließend das „Creativ Lab“. Die Einrichtung dient als Innovations- und Entwicklungsraum für Studierende und Projektteams. Mit „boozit“ präsentierte sich dort ein Beispiel für erfolgreiche Gründungsförderung. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt mobile Verleihstationen für Powerbanks. Das Angebot soll künftig noch weiter ausgebaut werden – unter anderem in Sporteinrichtungen und auf Veranstaltungen.

Austausch als Gewinn für die Region

„Mit den Laborführungen und zahlreichen Gesprächen bietet die Mitgliederversammlung weit mehr als die klassischen Vereinsformalitäten. Wir wollen zeigen, wie eng Hochschule, Wirtschaft und Gesellschaft bereits zusammenarbeiten und welche Potenziale dieser Austausch für die Region bereithält“, resümiert Schatzmeister Michael Schramm am Ende des Events.

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