„All das Schöne“ – Theaterabend über Depression, Resilienz und die Kraft der kleinen Dinge
Ein eindrucksvolles Solo-Stück am 16. Oktober im Salzstadel Landshut – Eintritt frei

Ein Kind beginnt, eine Liste zu schreiben: alles, was das Leben schön macht. Eiscreme. Wasserschlachten. Sonnenschein. Was als Versuch beginnt, der Depression der Mutter etwas entgegenzusetzen, wird zu einer kraftvollen Sammlung, einem Lebensanker – und zum Mittelpunkt eines Theaterabends, der unter die Haut geht.
Am Donnerstag, 16. Oktober 2025 laden der Regionale Steuerungsverbund Landshut und der Arbeitskreis Kinder psychisch kranker Eltern im Rahmen der Landshuter Aktionstage zum 50-jährigen Jubiläum der Psychiatrie-Enquête herzlich zur Aufführung von „All das Schöne“ in den Salzstadel ein.
Das Ein-Personen-Stück von Duncan Macmillan, gespielt von Philipp Moschitz, erzählt die Geschichte eines heute Erwachsenen, der mit der psychischen Erkrankung eines Elternteils aufwächst – und dabei lernt, Resilienz und Lebensfreude im Alltäglichen zu entdecken. Die Inszenierung ist interaktiv, das Publikum wird einbezogen – und erlebt ein Wechselbad der Gefühle: zwischen Lachen und Nachdenklichkeit, zwischen leichter Poesie und schwerer Wahrheit.
Ein Abend mit Tiefe – begleitet von Dialog und Impuls
Eingerahmt wird die Theateraufführung von einem Impulsvortrag durch Dr. Christoph Löffler, der vorab zentrale Aspekte der Thematik beleuchtet. Im Anschluss an das Stück bietet eine moderierte Dialogrunde Raum für Austausch – offen, nahbar und respektvoll.
Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten – Bürgerinnen und Bürger ebenso wie Fachkräfte aus dem Gesundheits- und Sozialwesen. Ziel ist es, die oftmals unsichtbare Lebenswelt von Kindern psychisch erkrankter Eltern in den Fokus zu rücken und die gesellschaftliche Diskussion darüber zu fördern.
Theaterstück „All das Schöne“:
Donnerstag, 16. Oktober 2025 | Salzstadel Landshut,
Steckengasse 307, 84028 Landshut | Einlass ab 18:00 Uhr | Beginn: 19:00 Uhr | Eintritt frei
Ein Abend, der bewegt, verbindet – und vielleicht den Blick auf das Leben verändert.

