Bund der Steuerzahler ruft Bürger zur Meldung von Bürokratiebeispielen auf
Schwarzbuch-Team sammelt Hinweise zu unnötigen Vorschriften wie der Bon-Pflicht

Der Bund der Steuerzahler (BdSt) fordert erneut einen spürbaren Abbau bürokratischer Vorschriften und ruft Bürgerinnen und Bürger dazu auf, konkrete Beispiele aus ihrem Alltag zu melden. Nach Einschätzung des Verbandes begegnen viele Menschen übermäßiger Bürokratie im Betrieb, beim Einkauf oder im Umgang mit Behörden.
Als Beispiel nennt der BdSt die Bon-Pflicht. Selbst bei geringwertigen Einkäufen werde ein Kassenbon ausgedruckt, der häufig unmittelbar entsorgt werde. Das verursache zusätzlichen Aufwand sowie Kosten und führe zu mehr Abfall, da das verwendete Thermopapier nicht recycelbar sei.
Die Bundesregierung habe angekündigt, unnötige Vorschriften abzubauen und unter anderem die Bon-Pflicht zu überprüfen. Aus Sicht des BdSt sei bislang jedoch wenig geschehen. Der Verband fordert weniger Regulierung, schnellere Verfahren und mehr Pragmatismus.
Über seine Internetseite sammelt das Schwarzbuch-Team des Bundes der Steuerzahler Hinweise auf bürokratische Hürden. Ziel sei es, diese Beispiele in die politische Diskussion einzubringen und konkrete Veränderungen anzustoßen.
Bürger, Betriebe und Steuerzahler sind sich einig, der Bürokratieabbau muss weiter voranschreiten. Der Bund der Steuerzahler führt zahlreiche Gespräche und ist in Fachgruppen vertreten, um den Bürokratieabbau voranzutreiben. Schreiben Sie, welche bürokratische Last Sie abschaffen möchten und wir bringen Ihr Anliegen in den Gesetzgebungsprozess ein.


