ADFC-Fahrradklima-Test 2026 startet am 1. September: Kinder und Jugendliche im Fokus
Deutschlands größte Befragung von Radfahrenden
Am 1. September startet mit dem ADFC-Fahrradklima-Test die größte Befragung von Radfahrerinnen und Radfahrern in Deutschland. Radwege zu schmal? Kreuzungen zu unübersichtlich? Fahrradstraßen Mangelware? Auch der ADFC Landshut ruft dazu auf, die Radfahrbedingungen in Landshut zu bewerten. Mit einer neuen Umfrage rückt der ADFC erstmals die Perspektive von Kindern und Jugendlichen auf das Radfahren in den Vordergrund.
Vom 1. September bis zum 30. November 2026 können Menschen in ganz Deutschland – und damit auch in Landshut – an der Befragung des ADFC-Fahrradklima-Tests (FKT) zur Fahrradfreundlichkeit ihrer Städte und Gemeinden teilnehmen. Wie viel wird vor Ort fürs Radfahren getan? Was hat sich in den letzten Jahren verbessert? Sind die Radwege in einem guten Zustand? Kurz: Macht Radfahren in Landshut Spaß oder bedeutet es Stress? Mit ihrer Teilnahme geben Radfahrerinnen und Radfahrer den politisch Verantwortlichen auch in Landshut, eine direkte Rückmeldung dazu, wie gut das Radfahren vor Ort funktioniert.
Da ist auch in Landshut noch eine Menge Luft nach oben: Seit seiner ersten Teilnahme im Jahr 2012 stagniert die Entwicklung der Stadt in Richtung fahrradfreundliche Stadt mit leichten Ausreißern nach unten auf der durchschnittlichen Note 3,9 (Schulnoten 1 bis 6) und das bedeutet nun mal nicht mehr als knapp „ausreichend“. Es wird also spannend, ob und was sich in den letzten beiden Jahren in Landshut beim Fahrradverkehr getan hat.
Am letzten ADFC-Fahrradklima-Test haben deutschlandweit circa 213.000 Menschen teilgenommen – in Landshut waren es immerhin auch 322 Menschen und auch da ist noch mehr drin – vor allem auch in der Region. Der ADFC Landshut wird das Thema Fahrradklima-Test so oft als möglich in die Öffentlichkeit rücken und die Bürgerinnen und Bürger zum Mitmachen animieren – mit Flyern, Plakaten und Aktionen im Öffenlichen Raum und zusammen mit Partnerorganisationen.
Kinder und Jugendliche im Fokus
Der ADFC-Fahrradklima-Test findet in diesem Jahr zum zwölften Mal statt. Erstmals stehen Kinder und Jugendliche mit einer eigenen Umfrage im Fokus. Es geht um ihre Radfahrgewohnheiten und was sie brauchen, um gut und sicher Rad zu fahren. Insgesamt besteht der ADFC-Fahrradklima-Test aus drei Befragungen: für Erwachsene, für Kinder und Jugendliche sowie für Kommunen.
Die wichtigsten Informationen auf einen Blick:
1. Die Online-Befragung zum ADFC-Fahrradklima-Test 2026 läuft vom 1. September bis zum 30. November
2. Alle Fahradfahrenden ab 10 Jahren können mitmachen
3. Die Befragung findet hier statt: www.fkt.adfc.de
4. Der Fahrradklima-Test vereint drei Befragungen und macht sichtbar, wie 1.) Erwachsene, 2.) Kinder und Jugendliche sowie 3.) Kommunen die Fahrradfreundlichkeit vor Ort einschätzen.
Über den ADFC-Fahrradklima-Test 2026
Mehr über den ADFC-Fahrradklima-Test finden Sie unter www.fkt.adfc.de .
Der ADFC-Fahrradklima-Test 2026 wird gefördert durch das Bundesministerium für Verkehr (BMV) aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP).
Die Ergebnisse des Fahrradklima-Tests 2024 gibts hier. https://fkt2.team-red.net/pdf/2024/09261000_Landshut_FKT2024.pdf
Über den ADFC Landshut
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit über 240.000 Mitgliedern, davon über 33.000 in Bayern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Auch in Landshut arbeitet eine Ortsgruppe des ADFC ganz speziell für die Belange des Fahrradverkehrs in unserer Stadt. Denn der Stellenwert des Fahrrads muss wachsen! Als Baustein einer klimaresilienten Stadt.
Ein höherer Radverkehrsanteil am städtischen Verkehr könnte viele Probleme entschärfen und er muss die unterschiedlichen Bedürfnisse von verkehrsgewandten und ungeübten RadfahrerInnen (z.B. Kindern) ebenso berücksichtigen wie die Ansprüche der FußgängerInnen. Hier liegen die Meinungen von ADFC und Behörden oft auseinander.
Die ADFC-Aktiven vor Ort führen Gespräche mit der Verwaltung und den Beamten und Politikern. Mit konstruktiven Vorschlägen arbeitet der Verein ständig daran, Missstände, die das Radfahren erschweren oder gefährlich machen, aufzuzeigen und zu beseitigen.

