Sonderpressebericht zur Landshuter Herbstdult
Stadt Landshut
Die Polizei Landshut zieht eine positive Bilanz zur Landshuter Bartlmädult.
Die Zahl der Körperverletzungen auf der Grieserwiese und im näheren Umfeld ist im Vergleich zu den Vorjahren gesunken. So waren vor zwei Jahren und 2025 jeweils vier Körperverletzungen zu verzeichnen. Im Jahr 2026 kam es zu zwei Körperverletzungen. Wobei eine davon auf den falschen Rettungssanitäter zurückzuführen ist.
Die Zahl der zur Anzeige gebrachten Diebstähle ist nahezu gleichbleibend. Während der Bartlmädult 2024 wurden drei Diebstähle zur Anzeige gebracht. Im Jahr 2025 und 2026 jeweils fünf Taten.
Das Phänomen „Gewalt gegen Polizeibeamte“ ist weiter rückläufig. Auf der Grieserwiese und im direkten Umfeld der Landshuter Dult kam es zu keinen Angriffen gegen Polizeibeamte. Im Jahr 2024 war es ein Fall und im Jahr 2025 zwei Angriffe gegen Polizeibeamte.
Während der diesjährigen Herbstdult kam es zu keinen sexuellen Übergriffen auf dem Dultgelände bzw. im Umfeld der Dult. Im Jahr 2025 wurden noch zwei Fälle der sexuellen Belästigung zur Anzeige gebracht.
Mit dem Bayerischen Cannabisfolgenbegrenzungsgesetz wurde der Konsum von Konsum von Cannabis auf dem Dultgelände gesetzlich verboten. Im Jahr 2025 wurden noch sieben Personen wegen des Konsums von Cannabis angezeigt. Im Jahr 2026 wurden zwei Personen zur Anzeige gebracht.
Die acht im Vorfeld der Landshuter Herbstdult beantragten Betretungsverbote für die Landshuter Dult für die Täter der Körperverletzung am Nahensteig zeigten Wirkung. Dies und die erhöhte polizeiliche Präsenz sorgten für eine friedliche Bartlmädult.

