Zwölf neue UNESCO-Welterbestätten gekürt – Königsschlösser Bayerns jetzt Menschheitserbe
Das UNESCO-Welterbekomitee hat heute bei seiner Sitzung in Paris zwölf neue Stätten in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen – darunter auch die prachtvollen Königsschlösser Ludwigs II. von Bayern. Mit dieser Entscheidung steigt die Zahl der deutschen Welterbestätten auf 55.
🏰 Bayerns Königsschlösser nun Welterbe
Die Schlösser Neuschwanstein, Linderhof, Herrenchiemsee sowie das Königshaus am Schachen wurden als außergewöhnliche Zeugnisse des Historismus und der romantischen Visionen Ludwigs II. ausgezeichnet. Sie verbinden visionäre Architektur mit prachtvoll ausgestalteten Innenräumen und gelten als Sinnbilder einer idealisierten Vergangenheit.
Mit den Königsschlössern zählt Deutschland nun 55 UNESCO-Welterbestätten.
🌐 Internationale Neuzugänge im Überblick:
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Port Royal (Jamaika): Versunkener Karibikhafen und einstiges Piratennest
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Megalithen von Carnac (Frankreich): Monumentale Steinsetzungen aus der Jungsteinzeit
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Königreich Khuttal (Tadschikistan): Archäologische Stätten eines mittelalterlichen Staats
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Minoische Palastzentren (Griechenland): Zeugnisse der Hochkultur auf Kreta, darunter Knossos und Phaistos
🪨 Die Megalithen von Carnac entlang der französischen Atlantikküste gelten als Meilenstein frühzeitlicher Baukunst und Symbolsprache – mit Menhiren, Dolmen und Felsgravuren, die über Jahrtausende hinweg gesetzt wurden.
🏛️ Die minoischen Paläste auf Kreta, etwa in Knossos, Malia und Phaistos, stehen für frühe Formen städtischen Lebens, ausgeklügelte Architektur und weitreichende Handelsverbindungen im Mittelmeerraum.
ℹ️ Das Welterbekomitee tagt noch bis zum 16. Juli 2025 in Paris. Weitere Neuaufnahmen werden in den kommenden Tagen erwartet. Die Deutsche UNESCO-Kommission begleitet die Beratungen und informiert fortlaufend über die Entscheidungen.
Quelle: Deutsche UNESCO-Kommission e.V.

