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Yunes Ramadan vor Titelkampf in Landshut: „Der bisher härteste Kampf meiner Karriere“

Am 21. November trifft der Landshuter Boxer auf Jose Arcon Diaz aus Venezuela

Unser Interview mit einem erfolgreichen Landshuter Box-Sportler

Herr Ramadan, worum geht es bei dem Boxevent am 21. November in der Sparkassen-Arena Landshut und wie ist die Vorgeschichte dazu?

Yunes Ramadan: Bei meinem Kampf um den WBF-Intercontinental-Titel gibt es eine wichtige Änderung. Mein ursprünglich geplanter Gegner Ahmet Callaki musste aus gesundheitlichen Gründen absagen. Der Boxverband hat mir daraufhin mit Jose Arcon Diaz aus Venezuela einen neuen Gegner zugewiesen, der den Kampfvertrag direkt unterzeichnet hat.

Diaz ist 31 Jahre alt und bringt eine beeindruckende Bilanz von 18 Profikämpfen, 15 Siegen und 13 Knockouts mit.

Aus meiner Sicht ist er sogar stärker einzuschätzen als mein ursprünglich geplanter Gegner. Ich gehe deshalb davon aus, dass mich der bisher härteste Kampf meiner Karriere erwartet. Wir sind beide (ich) 30 & (er) 31 Jahre alt, und südamerikanische Boxer sind bekannt dafür, besonders harte und intensive Kämpfe zu liefern. Seine hohe Knockoutquote spricht ebenfalls für sich.

Besonders brisant ist, dass der Sieger dieses Kampfes im kommenden Jahr die Möglichkeit erhält, um die Weltmeisterschaft zu boxen. Für mich ist das eine riesige Chance und ein weiterer wichtiger Schritt in meiner bisherigen Karriere.

Besonders freue ich mich darüber, dass ich bei dieser Veranstaltung auch den Nachwuchstalenten meines Heimatvereins, dem Boxclub Bavaria Landshut, eine Bühne bieten kann.

Mit Justin Helciug, Abdul Alhumsi, Emre Buyirik, unserem Localhero Simon Wagner und unserer erst 13-jährigen Nachwuchshoffnung Benett Zudor werden gleich mehrere Landshuter Boxer vor heimischem Publikum in den Ring steigen.

Die Nachwuchsförderung liegt mir persönlich sehr am Herzen. Ich weiß, wie wichtig solche Erfahrungen für junge Sportler sind. Umso schöner ist es für mich, ihnen bei einer so großen Veranstaltung die Möglichkeit zu geben, ihr Können zu zeigen.

Wieso findet dieses Event in Landshut statt?

Grundsätzlich hätte ich die Möglichkeit, solche internationalen Titelkämpfe auch in anderen Städten oder sogar im Ausland auszutragen. Für mich ist es aber eine bewusste Entscheidung, diese Kämpfe nach Landshut zu holen. Ich bin hier sportlich groß geworden und fühle mich meiner Heimat und meinem Verein, dem Boxclub Bavaria Landshut, sehr verbunden. Mir ist es wichtig, den Boxsport in Landshut wieder stärker in den Mittelpunkt zu rücken, den Menschen hochklassige Boxveranstaltungen zu bieten und gleichzeitig unseren Nachwuchs zu fördern.

Mein großer Traum ist es, nicht nur Weltmeister zu werden, sondern diesen Titel vor heimischem Publikum in Landshut zu gewinnen. Ich möchte diesen besonderen Moment mit den Menschen teilen, die mich auf meinem Weg begleitet und unterstützt haben. Wenn ich die Chance bekomme, um die Weltmeisterschaft zu boxen, werde ich alles daransetzen, diesen Kampf nach Landshut zu holen. Für mich wäre es das Größte, den Weltmeistergürtel in meiner Heimatstadt zu gewinnen.

Die Vorbereitungen für den Kampfabend laufen auf Hochtouren. Die meisten Kampfpaarungen stehen mittlerweile fest, und wir arbeiten intensiv daran, den Zuschauern einen unvergesslichen Abend zu bieten. Außerdem hat sich mit MMA-Star Christian Jungwirth ein prominenter VIP-Gast angekündigt.

Tickets sind weiterhin unter www.landshutlive.de erhältlich.

Herzlichen Dank Herr Ramadan für das Gespräch, sowie das Bekenntnis zu Landshut und viel Erfolg!

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