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Weihnachtsessen für Einsame und Obdachlose

Für viele Menschen ist Weihnachten die schönste Zeit im Jahr, für Menschen, die auf der Straße leben, ist es die schlimmste Zeit. Während andere im Kreise ihrer Lieben feiern, wird Menschen, die keine Familie oder kein Heim haben, ihre Not und ihre Einsamkeit noch schmerzlicher bewusst als sonst.

Foto: Nachbarschaftshilfe Landshut e.V.

Um einsamen und wohnungslosen Menschen in der dunklen Zeit einen kleinen Lichtblick zu schenken und sie am Weihnachtszauber teilhaben zu lassen, veranstaltet Ludwig Friedrich an Heiligabend ein Weihnachtsessen in der Sportbar Route 66. Für den stellvertretenden Vorsitzenden der Engel in der Not, der bislang in Landshut als einziger Obdachlose, die auf der Straße leben, mit heißem Tee, Essen, Kleidung und Decken versorgt, ist dies eine Herzensangelegenheit. Der ehemalige erfolgreiche Unternehmer hatte schon immer eine ausgeprägte soziale Ader und hat auch schon früher für Obdachlose gekocht.

Route 66-Besitzer Mario Chiariotti teilt dieses soziale Engagement und öffnet seine Sportbar in der Luitpoldstraße gerne für Einsame und Obdachlose.

Und so servieren Ludwig Friedrich, Mario Chiariotti, Ludwig Friedrich und Svetlana Sulepova von den Engeln in der Not und Christian „Mc Fish“ am 24.12.2023 für ca. 50 Obdachlose und andere Menschen, die den Heiligabend sonst unfreiwillig allein verbringen müssten, das traditionelle Weihnachtsessen Würstchen und Kartoffelsalat. Anschließend gibt es für alle ein kleines Weihnachtsgeschenk. Die umgekehrten Adventskalender mit Artikeln des täglichen Bedarfs für Obdachlose wurden von den Kindern und Jugendlichen der BRK Bereitschaftsjugend Postau zusammengestellt und liebevoll verpackt. Für die Leiterin Mandy Kröger war es nach einem Vortrag von Ludwig Friedrich zum Thema Suchtprävention und Obdachlosigkeit ein Leichtes, ihre Schützlinge für diese besonderen Weihnachtsgeschenke zu motivieren. Dass sich Kinder und Jugendliche für Menschen einsetzen, die durch alle sozialen Netze fallen, lässt hoffen, dass auch andere und vor allem Menschen in entscheidenden Positionen alles in ihrer Macht Stehende unternehmen, damit diese Menschen vom Rande der Gesellschaft wieder in unsere Mitte zurückkehren können, nicht nur für ein paar Stunden am Heiligabend.

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