„Von Acker bis Teller“: regionale Wertschöpfung stärken
„Von Acker bis Teller“: regionale Wertschöpfung stärken
Regio-Austausch der Heimatagentur der Regierung von Niederbayern erfreut sich großer Resonanz

Die Voraussetzungen für ein gesundes, genussreiches und nachhaltiges Essen sind in Niederbayern reichlich vorhanden und können mit einem starken Netzwerk weiter wachsen. So das Fazit des jüngsten Regio-Austausches unter dem Titel „Regionale Wertschöpfungskreisläufe von Acker bis Teller“ im Vilstaler Hof, bei dem die Vernetzung und der Austausch von Erfahrungen für aktive Unterstützer der regionalen Landwirtschaft und Ernährung im Fokus standen – mit dem Ziel: die regionale Wertschöpfung und Wertschätzung für landwirtschaftliche Erzeugung, die Verarbeitung vor Ort und die unabhängige Nahversorgung der Bevölkerung gemeinsam zu stärken. Organisiert wurde das Treffen von der „Heimatagentur“ der Regierung von Niederbayern.
Die Heimatagentur, um die der Bereich 6 „Ernährung und Landwirtschaft“ der Regierung von Niederbayern im vergangenen Jahr ergänzt wurde, ist Ansprechpartner rund um das Thema (bio)regionale Lebensmittel im Regierungsbezirk.
Zusammen mit den Partnern der Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF), der LEADER-Förderung, der Integrierten Ländlichen Entwicklungen (ILE), den bereits etablierten und in diesem Jahr neu hinzugekommenen Öko-Modellregionen und vielen weiteren Initiativen fand ein reger Austausch statt. Neben der Vorstellung der Heimatagentur Niederbayern, zu deren Aufgaben auch die Stärkung (bio)regionaler Lebensmittel in öffentlichen Gemeinschaftsverpflegungen zählt, wurde mit dem „Kulinarischen Schaufenster Zwiesel“ ein kommunales Erfolgsprojekt präsentiert, das Direktvermarkter und Tourismus zusammenbringt. Ergänzt wurde die Vortragsreihe mit der „Genussregion Niederbayern“ als Plattform für die regional-heimische Kulinarik. Von der Gemeinschaftsverpflegung über die regionale Vermarktung durch Automaten und digitale Plattformen bis hin zu Förderoptionen: Beim gemeinsamen Treffen wurden außerdem zukunftsorientierte Erfolgsfaktoren erarbeitet und verschiedene Möglichkeiten beleuchtet, regionale Lebensmittel bereitzustellen und zu beziehen.

