Verkehrsunfälle – Widerstand gegen Verkehrskontrolle
Bericht der Polizeiinspektion Rottenburg vom 24.07.2024
Verkehrsunfall mit verletzter Person
ERGOLDSBACH/LANGENHETTENBACH/ LKR LANDSHUT: Am 23.07.2024, gegen 18:30 Uhr, wurde ein vorfahrtsberechtigter Pkw-Fahrer von einer anderen Pkw-Fahrerin übersehen. Es kam zum Zusammenstoß der Fahrzeuge. Die Unfallverursacherin wurde bei dem Unfall leicht verletzt und musste zur Behandlung in ein Krankenhaus verbracht werden. Bei dem Unfall entstand ein Gesamtschaden von ca. 20.000 Euro.
Wheelie mit Leichtkraftrad führt zu einem Verkehrsunfall mit Verletztem
ERGOLDSBACH/LKR. LANDSHUT: Am 23.07.2024, gegen 16:05 Uhr, fuhr ein 16-jähriger Fahrer eines Leichtkraftrades auf der Regensburger Straße in Ergoldsbach. Dabei versuchte er ein Fahrmanöver in Form eines sogenannten Wheelies, bei dem das Fahrzeug bewegt wird und lediglich das Hinterrad auf dem Boden bleibt. Dieses Manöver misslang ihm und er verlor die Kontrolle über das Fahrzeug. Er kam nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Lichtmast. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen entstand lediglich ein Sachschaden am Leichtkraftrad, welcher sich auf ca. 4000 Euro beläuft. Der verletzte Fahrzeugführer wurde in ein naheliegendes Krankenhaus verbracht. Die Ermittlungen werden durch die zuständige Polizeiinspektion Rottenburg a. d. Laaber geführt.
Moto-Cross-Fahrer versucht sich einer Verkehrskontrolle zu entziehen und leistet Widerstand
ROTTENBURG a. d. Laaber/LKR. LANDSHUT: Am 23.07.2024, gegen 00:44 Uhr, sollte ein Moto-Cross-Fahrer im Bereich der Mehrzweckhalle in Rottenburg einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Hierbei versuchte er, sich der Kontrolle zu entziehen. Die Verfolgungsfahrt führte von der Josef-Wiesmüller-Straße aus durch das Stadtgebiet Rottenburg. Trotz der gegebenen Anhaltesignale blieb der Fahrer nicht stehen. Schließlich stürzte der 27-jährige Fahrzeuglenker. Die eingesetzte Streife hielt den Mann fest, der weiter versuchte sein Motorrad aufzustellen und durch Gasgeben zu fliehen. Dabei wurden die eingesetzten Beamten verletzt und das Dienstfahrzeug beschädigt. Schließlich konnte der Beschuldigte aber überwältigt und festgenommen werden. Der Grund für seine Flucht dürfte unter anderem gewesen sein, dass er keinerlei Fahrerlaubnis besitzt, dass das Motorrad nicht für den Straßenverkehr zugelassen ist und, dass der Fahrer offensichtlich unter Drogeneinfluss stand. Zudem ergaben sich Hinweise auf einen Rauschgifthandel durch den Beschuldigten. Die weiteren Ermittlungen bezüglich des Rauschgifthandels, der Trunkenheit im Verkehr, wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und der vorgenannten Verstöße werden durch die PI Rottenburg a. d. Laaber geführt.

