Werben für nachhaltige Kommunalpolitik
Wahlkampfauftakt der SPD und der Wählergemeinschaft „Wir für unsere Gemeinde (WfuG)“
Bruckberg. In der Auftaktversammlung der gemeinsamen Liste der SPD und WfuG ging der Fraktionssprecher Josef Kollmannsberger auf die aktuelle Situation der Gemeinde und auf die künftigen Ziele ein. Neben den vielen Investitionen der vergangenen sechs Jahre stellte er die Entwicklung der wichtigsten Einnahmen und Ausgaben im Gemeindehaushalt dar.
„Der Schuldenstand der Gemeinde betrug Ende 2025 10,6 Mio €, deswegen hinterfragen sie bitte etwaige großen Versprechungen von Mitbewerbern, besonders wenn man die notwendigen Investitionen in den kommenden sechs Jahren betrachtet!“ mahnte Kollmannsberger.
Als unaufschiebbar nannte er beispielhaft die längst fällige Modernisierung des Kindergartens in Bruckberg, die Ertüchtigung der Kläranlage, die Sanierung der Gemeindestraßen, der Wasser- und Abwasserversorgung sowie den Erhalt und die Modernisierung der beiden Schulstandorte.
Darüber hinaus seien Investitionen im gesamten Gemeindebereich zum Erhalt und zur Stärkung der Dorfgemeinschaft und des gesellschaftlichen Lebens notwendig. Als Beispiele nannte er das Jugend- und Schützenheim in Attenhausen, den Dorfplatz in Pörndorf und die Modernisierung und den Ausbau des Sportheims in der Bruckbergerau.
„Um all das finanzieren zu können, ist es dringend notwendig, dass eine nachhaltige Ausweisung von Gewerbegebieten stattfindet, um heimischen mittelständischen Betrieben Chancen zu eröffnen!“ so der WfuG-Sprecher. Auch der Ausbau der Radwege, beispielsweise von Edlkofen nach Volkmannsdorf oder nach Unterlenghart, sei längst überfällig.
SPD Landratskandidatin Ruth Müller nutzte den Abend für ihre persönliche Vorstellung und die Darstellung ihrer Ziele: „Für mich ist klar: Unsere Region braucht eine Landkreispolitik, die Krankenhäuser sichert, Unternehmen stärkt und den sozialen Zusammenhalt im Blick behält.“
In der Bildungspolitik wolle sie die Zusammenarbeit mit der Hochschule Landshut verstärken. Zusammen mit der Stadt Landshut müsse das Miteinander der Bildungseinrichtungen und Angebote im sozialen Bereich ausgeweitet und Synergien genutzt werden. Sie verwies darauf, dass sie durch ihre langjährige Tätigkeit in der Landespolitik hervorragend vernetzt sei und dies im Falle einer Wahl zur Landrätin tatkräftig nutzen wolle.
Der SPD-Vorsitzende Richard Hampl-Portenlänger moderierte im Anschluss die Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten der SPD/WfuG und machte klar, dass die Liste die einzige sei, die zur Hälfte mit Frauen besetzt ist.
„Es kann nicht sein, dass wie bisher künftig nur eine Frau im Gemeinderat sitzt!“, appellierte Hampl Portenlänger zur Wahl der Frauen auf der Liste. Darüber hinaus dankte er zweitem Bürgermeister Josef Bracher für seine engagierte und bürgernahe Arbeit der vergangenen sechs Jahre.
ℹ️ Transparenzhinweis
Politische Information im Zusammenhang mit der Kommunalwahl 2026.
Verantwortlich: klartext.la – Quelle: SPD & Wählergemeinschaft „Wir für unsere Gemeinde (WfuG)“

