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Antrag im Stadtrat Landshut: Mehr Sicherheit auf den Schulwegen

Stadtrat Dr. Stefan Müller-Kroehling fordert zentrale Meldestelle und jährliche Auswertung

Landshut, September 2025. Stadtrat Dr. Stefan Müller-Kroehling (parteilos) , der sich jüngst den Bürgern für Landshut (BfL) angeschlossen hat, hat einen Antrag zum Verkehrssenat gestellt, der mehr Transparenz und Konsequenz bei der Schulwegsicherheit fordert. Anlass sind wiederholte Hinweise aus der Eltern- und Bürgerschaft, dass Mängel auf den Schulwegen oft unbeachtet bleiben.

„Sichere Schulwege sind nicht verhandelbar“, so Müller-Kroehling. Defizite müssten gründlich geprüft und für den Fall, dass Elternanliegen nicht abgeholfen wird, spätestens einmal jährlich in gebündelter Form dem Stadtrat vorgelegt werden, damit dieser gegebenenfalls steuernd eingreifen kann.“

Kernforderungen des Antrags:

  • Zentrale Dokumentation: Alle Hinweise von Eltern und Bürgern zu unsicheren Schulwegen sollen künftig zeitnah bearbeitet und in einer Liste erfasst werden. Diese Liste wird jährlich dem Stadtrat vorgelegt – mit Begründung, wie den Anliegen nachgegangen wurde oder warum nicht.
  • Direkte Meldemöglichkeit: Unter der neuen Funktionsadresse Schulwegsicherheit@landshut.de können Bürgerinnen und Bürger künftig Probleme direkt melden. Auch diese Meldungen fließen in die Dokumentation ein.

Begründung:
Müller-Kroehling betont, dass Kinder im Straßenverkehr besonders gefährdet sind und trotz Unterweisung nicht die gleichen Reaktionen wie Erwachsene zeigen können. Jährlich komme es zu Unfällen – teils mit tödlichem Ausgang. Beispiele für Mängel seien verblasste Straßenmarkierungen, defekte Drückampeln oder zugeparkte Kreuzungsbereiche.

Unterlassene Maßnahmen aufgrund fehlender Mittel, Zuständigkeitsfragen oder abweichender Prioritäten müssten so dokumentiert werden, dass der Verkehrssenat steuernd eingreifen kann. Nur so lasse sich gewährleisten, dass Schulwege bestmöglich abgesichert werden.

„Es sollte alles unternommen werden, um Schulwege so sicher wie möglich zu machen“, so Müller-Kroehling.

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