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Geschäftsklima für Kleinstunternehmen tiefer im Minus

Das Geschäftsklima für Kleinstunternehmen und Soloselbständige hat sich im Dezember 2021 verschlechtert – das sind die Ergebnisse des aktuellen Indexes für dieses Segment („Jimdo-ifo Geschäftsklimaindex“). Er sank im Dezember auf -7,7 Punkte (nicht saisonbereinigt), nach -6,4 im November. Dies liegt deutlich unter der Gesamtwirtschaft mit +7,0 Punkten. „Die Kleinstunternehmen leiden besonders stark unter dem aktuellen Pandemieverlauf“, konstatiert Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo-Umfragen.

Insbesondere die Einschätzungen zur aktuellen Lage sind merklich schlechter ausgefallen. Der Pessimismus mit Blick auf die kommenden Monate hat hingegen etwas abgenommen: Rund 25% der Kleinstunternehmen und Soloselbständigen sehen sich gegenwärtig in ihrer Existenz bedroht. Dies ist deutlich mehr als für die gesamte Wirtschaft, wo der Wert bei 14% liegt. „Für viele kleine Unternehmen wird das wirtschaftliche Überleben immer schwieriger, je länger die Pandemie dauert“, ergänzt Herr Wohlrabe.

Seit August 2021 berechnet das ifo Institut den Jimdo-ifo-Geschäftsklimaindex für Soloselbständige und Kleinstunternehmen (weniger als 9 Mitarbeiter). Wie im Gesamtindex sind alle Sektoren abgebildet. Der Schwerpunkt liegt jedoch auf dem Dienstleistungssektor. Die Gewinnung der neuen Teilnehmer erfolgt in Kooperation mit Jimdo, einem Anbieter von Online-Tools speziell für Soloselbstständige und kleine Unternehmen.

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