ÖDP warnt vor Atommüll-Endlager in Niederbayern oder der Oberpfalz
Agnes Becker sieht in Söders Einsatz für neue Atomkraftwerke ein zusätzliches Risiko
ÖDP sieht wegen Staatsregierung Atommüll-Risiko:
„Söder ist schuld, wenn das Atom-Endlager nach Niederbayern oder in die Oberpfalz kommt!“
Der Bayerische Wald und die Oberpfalz könnten als Standort für ein Atommüll-Endlager ausgewählt werden, weil Ministerpräsident Söder für den Bau neuer Atomkraftwerke kämpft. Das befürchtet die bayerische ÖDP-Landesvorsitzende Agnes Becker.
Die ÖDP bezweifelt zwar nicht, dass der derzeit laufende Auswahlprozess für ein atomares Endlager „im Moment noch“ nach wissenschaftlichen Kriterien erfolgt. „Aber am Ende werden zwei oder drei Standorte in der Endauswahl sein. Und über die entscheiden dann nicht die Experten, sondern der Bundestag. Die Gefahr ist schon sehr groß, dass die anderen Bundesländer sagen, der Atommüll soll nach Bayern, weil Söder neue Atomkraftwerke will“, so Becker.
„Für den Bayerischen Wald als touristische Region hätte das „dramatische Folgen“, befürchtet ÖDP-Bezirksrat Urban Mangold: „Schuld daran wäre Söder, der noch mehr Atomdreck erzeugen und der bayerischen Bevölkerung die atomare Bedrohung erneut aufzwingen will, nur um ein paar Stimmen von der AfD zurückzuholen. Wir halten das für verantwortungslos“, so Mangold.


