König Ludwig I., ein Freund der Bäume

In seiner zeit hat König Ludwig I. (1786 bis 1868) ca. 20.000 Kastanienbäume im Pfälzer Wald nahe seiner Villa Ludwigshöhe bei Edenkoben pflanzen lassen.
König Ludwig zu Bayern hinterließ ein äußerst genußreiches Erbe: weitläufige Wälder voller Edelkastanien.
Die Früchte können wie jedes Jahr im Herbst von Jedermann im Haushaltsüblicher Menge gesammelt werden.
„Die Kastanie ist des südlichen Klimas bester Zeuge“, sagte bereits Bayernkönig Ludwig I. und ließ Hunderte von Edelkastanien, wie die Esskastanie ebenfalls genannt wird, rund um seine Sommerresidenz bei Edenkoben anpflanzen. Schon damals machte König Ludwig I. alles richtig, denn: Die Baumart gilt als klimatolerant, wärmeliebend und anpassungsfähig – so könnte ihr in Zeiten des Klimawandels eine immer wichtigere Rolle im Wald zukommen. Darüber hinaus sind Edelkastanien auch wertvolle Lebensräume, ihre Blüten beispielsweise sind eine wichtige Nahrungsquelle für Bienenvölker. Zudem wird das widerstandsfähige Holz für Rebpfähle, in der Möbelherstellung und als Lawinenverbauung im Bergwald verwendet.
Castanea »Die Kastanie« war bereits damals für den Italien- und Griechenfreund König Ludwig die erste Wahl.

Fotos und Textteile: Südliche Weinstrasse e. V.

