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Kindheit, Familie und Bildung am Scheidweg

Am Samstag, 7. Mai 22, ist im Bürgersaal in Ergolding Michael Hüter, Autor des Bestsellers „Kindheit 6.7“ mit einem Vortrag zum Thema „Kindheit, Familie und Bildung am Scheideweg“ zu Gast. „Kindheit 6.7“, das Hauptwerk des Kindheitsforschers und Historikers, wird von dem Psychoanalytiker Dr. Hans-Joachim Maaz als „Meisterwerk, das eben nicht „nur“ eine Fülle recherchierter Realitäten übermittelt, sondern auch mit nachvollziehbaren Deutungen bereichert“, bezeichnet. Das Buch sei „allen zu empfehlen, die gesellschaftliche Fehlentwicklungen besser verstehen wollen und vor allem nach echten, natürlichen und konstruktiven Möglichkeiten suchen, unsere gefährdete Hochkultur zu retten.“ Der Neurobiologe Prof. Dr. Gerald Hüther bezeichnet es als ein Werk, „das so fundiert so viele Argumente zusammenträgt, die alle deutlich machen, dass es mit unserem Bildungssystem so wie bisher nicht weitergehen kann.“

Michael Hüter ist wie kaum eine andere Persönlichkeit des öffentlichen Lebens seit Jahren besorgt um unsere Kinder, um eine ganze Generation und somit um unser aller Zukunft. Denn, so der Historiker, zeigt die Geschichte einen Mechanismus wiederholt: Aus kollektivem Albtraum „Kindheit“ folgt 20 bis 30 Jahre später Albtraum „Menschheit“.
All die Menschen, die beispielsweise die totalitären Systeme des 20. Jahrhunderts begrüßt oder gestützt haben, waren auch alle beschult und „gebildet“.
Michael Hüter sucht in seinem Vortrag Antworten auf diese Fragen:
Sind die Zumutungen der letzten zwei Jahre für Kinder und Jugendliche vielleicht der Beginn eines neuen kollektiven Albtraums „Menschheit“?
Welchen Wert haben Kind und Familie eigentlich heute?
Diente die kollektive Massenbeschulung der letzten beiden Jahrhunderte wirklich (vorrangig) dem Zwecke der „Bildung“? – Oder ist dies nicht eher der größte Mythos unserer Zeit?
Was ist und wäre auch heute noch die ursächliche Aufgabe von Elternschaft?


Michael Hüters Vortrag ist eine historische Spurensuche nach dem verlorenen Glück und (Eigen-) Leben sowie die Würde des Menschen-Kindes. – Samt einem Mutmacher für Eltern. – Denn die gegenwärtig dringlichste Frage ist wohl: Wie wollen wir in Zukunft (miteinander) leben?

Der Beginn des Vortrags im Bürgersaal Ergolding ist 19 Uhr, Einlass ist ab 18 Uhr. Karten gibt es zum Preis von €15,- erm. €10,- an der Abendkasse, sowie zum Preis von €16,- ermäßigt €11,- (inkl. €1,- VVK Gebühr) an folgenden Vorverkaufsstellen: Rathaus Ergolding, 0871 760352, Buchhandlung Hugendubel in Landshut, sowie unter reservierung-hueter@t-online.de.

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