PolitikSicherheit

JU fordert Kameras am Landshuter Bahnhofsvorplatz

Prüfung und abgestimmtes Konzept mit Stadt, Bahn und Polizei gefordert

Junge Union fordert Videoüberwachung des Bahnhofsvorplatzes und der Bahnhofsunterführung

Die Junge Union (JU) Landshut-Stadt fordert die Prüfung und Installation von Überwachungskameras am Landshuter Bahnhofsvorplatz und der Bahnhofsunterführung. Ziel ist es, die Arbeit der Strafverfolgungsbehörden zu unterstützen, potenzielle Straftäter abzuschrecken und das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu stärken. „Die Sicherheit hat für uns als Junge Union höchste Priorität. Gerade bei Dunkelheit und in den Abendstunden fühlen sich viele Menschen an schlecht einsehbaren Orten unwohl“, erklärt der JU-Kreisvorsitzende und Stadtrat Johannes Alfery.

Im Gegensatz zum Bahnhof selbst stehen die Unterführung und der Vorplatz im Eigentum der Stadt Landshut. Die Zuständigkeit für die Installation von Kameras in der Unterführung und am Vorplatz liegt daher bei der Stadt Landshut, während für Kamerainstallationen im Bahnhofsbereich die Deutsche Bahn zuständig ist.

Die JU fordert deshalb neben der Prüfung einer Videoüberwachung auf städtischem Gelände auch einen Austausch mit der Deutschen Bahn, um ein abgestimmtes Überwachungskonzept für das gesamte Bahnhofsareal zu entwickeln.

Der Schriftführer der JU, Julian Zehntner, macht deutlich: „Es ist schwierig zu vermitteln, dass der Bahnhof nicht durchgängig von Kameras überwacht wird.“

Aus Sicht der JU kann eine gut sichtbare und rechtlich einwandfrei ausgestaltete Videoüberwachung nicht nur die Aufklärung von Straftaten erleichtern, sondern auch präventiv wirken.

Entsprechende Hinweisschilder können dazu beitragen, potenzielle Straftäter bereits im Vorfeld abzuschrecken und zugleich das Sicherheitsgefühl der Reisenden zu stärken.

„Wir wollen gerade, dass sich auch Frauen nachts wohlfühlen. Kameras können dazu beitragen, dieses Sicherheitsgefühl zu stärken und im Ernstfall bei der Aufklärung von Straftaten helfen“, ergänzt die stellvertretende JU-Kreisvorsitzende Vjosa Sejdija.

Für die Junge Union ist entscheidend, ein mögliches Überwachungskonzept gemeinsam mit Landes- und Bundespolizei zu entwickeln.

Dabei sollen Erkenntnisse zur Kriminalitätslage, geeignete Überwachungsschwerpunkte sowie Synergien mit bestehenden Ressourcen berücksichtigt werden.

Auch eine Ordnungs- und Sicherheitspartnerschaft zwischen Stadt und Polizei sollte geprüft werden.

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