
Hubert Aiwanger, Landesvorsitzender der Freien Wähler und Stimmkreis-MdL gratuliert der Stadtratsfraktion zum gelungenen Auftakt für eine Zusammenarbeit zum Wohl der Stadt Landshut (von links nach rechts: Rudolf Schnur, Sonja Axthaler, Hubert Aiwanger, Jutta Widmann und Robert Mader)
CSU, SPD und Freie Wähler wollen in den kommenden sechs Jahren gemeinsam die Stadtpolitik in Landshut gestalten. Im Mittelpunkt stehen Haushaltskonsolidierung, Wohnungsbau, Infrastruktur, Bildung sowie die Modernisierung der Verwaltung.
Die wichtigsten Punkte im Überblick:
- Haushalt & Sparmaßnahmen:
Die Stadt soll finanziell stabilisiert werden. Geplant ist unter anderem ein schrittweiser Abbau von Stellen in der Verwaltung über natürliche Fluktuation. Gleichzeitig sollen Pflichtaufgaben priorisiert und freiwillige Leistungen überprüft werden. Förderprogramme sollen künftig nur genutzt werden, wenn Folgekosten dauerhaft tragbar sind. - Wohnungsbau beschleunigen:
Bebauungspläne sollen schneller umgesetzt werden, um dringend benötigten Wohnraum zu schaffen. Die städtische Wohnungsbaugesellschaft soll weiterentwickelt werden, zusätzlich sollen Genossenschaften und private Bauträger stärker eingebunden werden. - Kliniken & Gesundheitsversorgung:
Die LAKUMED-Kliniken sollen wirtschaftlich stabilisiert und medizinisch weiterentwickelt werden. Ziel ist langfristig ein Krankenhaus der höchsten Versorgungsstufe („Level 3“) in Landshut. - Energie & Stadtwerke:
Ausbau von Photovoltaik, Fernwärme und Geothermie sollen vorangetrieben werden. Auch das Hallenbad-Projekt soll umgesetzt werden. Der ÖPNV soll modernisiert und wirtschaftlicher organisiert werden. - Schulen & Sport:
Der Bauabschnitt 1 der Grundschule St. Peter und Paul soll schnell umgesetzt werden. Zudem sind Investitionen in Schulsanierungen, Sportklassen und Sportstätten vorgesehen. Das Eisstadion soll als überregionales Leistungszentrum erhalten bleiben. - Digitalisierung & Bürgerfreundlichkeit:
Die Verwaltung soll digitaler und bürgerfreundlicher werden. Geplant sind mehr Online-Dienste, digitales Dokumentenmanagement und bessere Barrierefreiheit. - Kultur & Stadtentwicklung:
Das Stadttheater am Bernlochner soll als multifunktionaler Theaterstandort umgesetzt werden. Innenstadt, Grünflächen und Aufenthaltsqualität sollen verbessert werden. Zudem sind Investitionen in Straßen und öffentliche Plätze geplant. - Mobilität & Verkehr:
Alle Verkehrsarten – Auto, Rad, ÖPNV und Fußverkehr – sollen gleichberechtigt berücksichtigt werden. Die Stadt fordert außerdem eine schnelle Weiterführung der B15neu. - Sicherheit & Feuerwehr:
Zwei neue Feuerwachen sollen realisiert werden, eine dritte vorbereitet werden. Außerdem soll der Katastrophenschutz gestärkt werden. - Soziales & Familien:
Der Ausbau von Kita-Plätzen bleibt Priorität. Zusätzlich sollen Treffpunkte für Familien, Jugendliche und Senioren geschaffen werden. - Wirtschaft & Verwaltung:
Unternehmen sollen durch einen zentralen Ansprechpartner („One-Stop-Shop“) entlastet werden. Steuererhöhungen bei Gewerbe- und Grundsteuer sind nicht vorgesehen.

