FREIE WÄHLER verteidigen E-Voting-Vorstoß gegen Kritik aus dem Innenministerium
Grötsch fordert offene Debatte über digitale Wahlmöglichkeiten statt pauschaler Ablehnung
Hans Martin Grötsch, Generalsekretär FREIE WÄHLER Bayern, reagiert auf Ablehnung von E-Voting durch Innenminister Herrmann – „Digitalisierung kann Bürgerbeteiligung und Wahlsicherheit verbessern – unvoreingenommen diskutieren statt pauschal ablehnen“
München. Reaktion von Hans Martin Grötsch, Generalsekretär FREIE WÄHLER Bayern, auf die Berichterstattung „Wahlsystem – Bayerns Innenminister Herrmann lehnt E-Voting-Vorschlag ab“ (2. März 2026, Süddeutsche Zeitung). Der Vorschlag zur perspektivischen Einführung von E-Voting geht auf Digitalminister Dr. Fabian Mehring zurück. Die FREIEN WÄHLER Bayern stellen sich ausdrücklich hinter diesen Vorstoß.
Hans Martin Grötsch, Generalsekretär FREIE WÄHLER Bayern, sagt:
„Die generelle Ablehnung moderner digitaler Wahlmöglichkeiten durch das Innenministerium ist ein Signal von gestern. Digitalisierung kann Bürgerbeteiligung und Wahlsicherheit verbessern, auch beim jetzigen System hat immer wieder Wahlbetrug stattgefunden, man sollte unvoreingenommen über moderne technische Lösungen sprechen, anstatt alles pauschal abzulehnen. Während wir in fast allen Lebensbereichen auf digitale Lösungen setzen, verharren wir bei der Stimmabgabe in Strukturen des letzten Jahrhunderts. Wir FREIE WÄHLER stehen für eine moderne Mitmach-Demokratie. Es geht nicht darum, die Urnenwahl abzuschaffen, sondern das Wahlrecht endlich im 21. Jahrhundert ankommen zu lassen. Estland zeigt uns seit 20 Jahren, wie digitale Teilhabe sicher und erfolgreich funktioniert.“
Die Argumente für eine digitale Zusatzoption:
- Wahlrecht sichern: Bei der letzten Bundestagswahl wurden Auslandsdeutsche faktisch um ihr Wahlrecht gebracht, weil Postwege zu lang und Papier knapp waren. Digitales Wählen garantiert den Zugang – unabhängig von Postlaufzeiten.
- Sicherheit durch Technik: Moderne Blockchain-Verfahren sind heute um ein Vielfaches fälschungssicherer als jeder händisch ausgefüllte Briefwahlzettel, der tagelang im Postkreislauf unterwegs ist.
- Fehler vermeiden: Ein digitales System warnt den Wähler vor einer ungültigen Stimmabgabe – das stärkt den Wählerwillen, statt ihn durch Formfehler zu vernichten.
- Bürgerbeteiligung fördern: Die Erfahrungen bei U18-Wahlen zeigen, dass wir die Beteiligung massiv steigern können, wenn wir die Hürden senken.
Es ist strategisch unverständlich, warum sich Teile der Staatsregierung gegen Projekte sperren, die von der Bundestagspräsidentin und dem Bayerischen Jugendring unterstützt werden. Wir wollen mehr Beteiligung, nicht weniger! Wer die Digitalisierung der Wahlurne blockiert, verkennt die Lebensrealität im Jahr 2026. Wir FREIEN WÄHLER werden hier weiter anpacken, um Bayern zum Vorreiter einer modernen, digitalen Demokratie zu machen.“

