FREIE WÄHLER-Fraktion will Kostenstruktur bei staatlichen Baumaßnahmen optimieren
Fraktion fordert mehr Effizienz, Transparenz und Flexibilität bei staatlichen Bauprojekten

Behringer: Hochwertige Baukultur im Freistaat erhalten – aber bezahlbar und transparent!
zum Antrag „Effizienz- und Nachhaltigkeitssteigerung bei staatlichen Bauprojekten“ heute im Haushaltsausschuss – hier Statements von Martin Behringer, Sprecher für Wohnen und Bauen der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, sowie Bernhard Pohl, Erster stellvertretender Fraktionsvorsitzender und haushaltspolitischer Sprecher:
Behringer: „Eine hochwertige Baukultur im Freistaat bleibt wichtig, aber sie muss für die Bürgerinnen und Bürger bezahlbar und nachvollziehbar bleiben. Mittels eines Antrags wollen wir erreichen, dass die Vergabe von Mitteln für ‚Kunst am Bau‘ künftig noch besser umgesetzt werden kann. Mit dem vorgeschlagenen Hybridmodell deckeln wir die Ausgaben sinnvoll bei maximal 250.000 Euro pro Projekt und ermöglichen zudem in begründeten Fällen – etwa bei reinen Zweckbauten oder bereits kulturell genutzten Gebäuden – einen vollständigen Verzicht. Das schafft die dringend benötigte Flexibilität im staatlichen Hochbau.“
Pohl: „Angesichts der enormen finanziellen Herausforderungen der öffentlichen Hand können wir uns keine staatlichen Bauprojekte leisten, deren Kosten die privater Vorhaben systematisch übersteigen. Wir müssen interne Kostentreiber wie Übererfüllungen von Standards auf den Prüfstand stellen und durch transparente Kostenkennwerte eine klare Obergrenze pro Quadratmeter Nutzfläche oder Arbeitsplatz einziehen. Nur durch ein striktes Controlling und den konsequenten Vergleich mit marktüblichen Standards der Bauwirtschaft sichern wir die langfristige Stabilität unseres Haushalts.“
Hinweis: Den erwähnten Antrag finden Sie HIER.

