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Das Landestheater Niederbayern zeigt Mozarts „Così fan tutte“ als Reality-Love-Show

Liebe und andere Verwechslungen

Große Emotionen auf kleinem Raum – dazu eine Prise Versuchung, Spannung und Selbstinszenierung: Was Zuschauer von Reality-Love-Formaten wie „Der Bachelor“ oder „Love is Blind“ kennen, wird in der Neuinszenierung von „Così fan tutte“ (Regisseur: ULTZ) auf die Bühne des Landestheaters Niederbayern gebracht.

Im Zentrum der letzten „Da-Ponte-Oper“ von 1790 steht die Frage: Wie beständig ist Liebe, wenn sie von allen Seiten auf die Probe gestellt wird? Während die Offiziere Ferrando und Guglielmo davon überzeugt sind, dass ihre Verlobten Dorabella und Fiordiligli über jeden Zweifel erhaben sind, behauptet ihr Freund Don Alfonso, dass alle Frauen gleich unbeständig seien – „così fan tutte“ eben. Topp, die Wette gilt! Die Männer geben vor, abzureisen und kehren verkleidet als exotische Fremde wieder – um mit allerlei romantischen Tricks die Frauen in Versuchung zu führen. Mit ungeahnten Folgen.

Der preisgekrönte britische Regisseur und Ausstatter ULTZ, der bereits zahlreiche Opern am Landestheater Niederbayern inszenierte, verlegt die Treueprobe in den Rahmen eines schillernden TV-Spektakels – gemäß dem Untertitel „La scuola degli amanti“ als eine Art „Love-School“. Angeführt wird diese von den starken Charakterköpfen Don Alfonso (Kyung Chun Kim) und Despina (Sabine Noack). In den Rollen des Ferrando und Guglielmo sind der britische Tenor Edward Leach sowie der italienische Gast-Bariton Francesco Auriemma zu sehen. Natasha Sallès (Sopran) und Reinhild Buchmayer (Mezzosopran) mimen die Rollen der Fiordiligi und Dorabella. Die Niederbayerische Philharmonie spielt unter ihrem Generalmusikdirektor Basil H.E. Coleman

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