Bericht der Polizeiinspektion Vilsbiburg vom 07. Juli 2021
Vorfahrt missachtet
VELDEN, LKRS. LANDSHUT. Pkw-Fahrer übersieht Transporter.
Am Dienstag, den 06.07.2021, um 11.00 Uhr ereignete sich im Ortsteil Babing ein Verkehrsunfall. Hierbei fuhr ein 70-jähriger Pkw-Fahrer auf der Kreisstr. LA 59 und wollte nach links auf die Kreisstraße LA 16 Richtung Velden einbiegen. Dabei übersah er jedoch den von links kommenden vorfahrtsberechtigten 58-jährigen Fahrer eines Transporters. Aufgrund dessen kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Bei dem Unfall wurde glücklicherweise niemand verletzt. Der Sachschaden beträgt 8000 Euro.
Stopp-Schild übersehen
GERZEN, LKRS. LANDSHUT. Pkw-Fahrer missachtet Stopp-Schild und verursacht Verkehrsunfall.
Am Dienstag, den 06.07.2021, um 13.30 Uhr ereignete sich auf der Johannesbrunner Straße ein Verkehrsunfall. Hierbei war ein Pkw-Fahrer mit seinem Opel von Schalkham kommend auf die Johannesbrunner Straße eingefahren. Hierbei missachtete er jedoch das Stopp-Zeichen und übersah eine vorfahrtsberechtigte Fahrerin eines VW. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Beide Beteiligte blieben unverletzt. Der Sachschaden beträgt 6.500 Euro.
Verkehrszeichen umgefahren
VILSHEIM, LRKS. LANDSHUT. Nach Zusammenstoß mit Bushalteschild geflüchtet.
Im Zeitraum vom Freitag, den 02.07.2021 bis Sonntag, den 04.07.2021 ist in der Hauptstraße ein Unbekannter gegen ein Bushaltestellenschild gefahren. Dieses brach durch den Zusammenstoß an der Bodenverankerung ab. Der Unbekannte nahm daraufhin das Schild samt Stange und versteckte es hinter einer circa 100 Meter entfernten Laubhecke. Der Schaden beläuft sich auf 500 Euro. Die Polizei Vilsbiburg erbittet Hinweise unter 08741/96270.
Eilt – Warnmeldung – Trickbetrüger am Telefon
LANDSHUT. Seit den späten Mittagsstunden versuchen im Stadtgebiet unbekannte Trickbetrüger über das Telefon ältere Personen um ihr Erspartes zu bringen. Bei der Polizei Landshut sind gerade mehrere Anzeigen eingegangen, dass falsche Polizeibeamte anrufen, um an persönlichen Daten und Wertgegenstände zu gelangen. Bislang erkannten die Senioren den Trick und es kam bis dato zu keiner Geldübergabe.
Aus diesem Anlass warnt die Polizei nochmals eindringlich vor Betrügern am Telefon. Die Bandbreite der Anrufer reicht vom „falschen Polizeibeamten“, „angeblichen Enkel oder nahen Verwandten“, über vorgetäuschte „Notsituationen“ bis hin zu vermeintlichen „Gewinnversprechen“. All diese Anrufe haben nur ein Ziel, sich nämlich die Geld- und Vermögenswerte von älteren Personen zu ergaunern. Deshalb rät die Polizei:
- Warnen Sie ältere Familienangehörige und sprechen Sie mit Ihnen im Vorfeld über solche möglichen betrügerischen Anrufe
- Lassen Sie sich von angeblichen Amtspersonen am Telefon nicht unter Druck setzen.
- Die echte Polizei wird Sie niemals um Bargeld, Wertgegenstände oder Überweisungen bitten, um Ermittlungen zu führen. Legen Sie einfach auf!
- Schenken Sie telefonischen Gewinnversprechen keinen Glauben, insbesondere wenn die Einlösung des Gewinns an Bedingungen geknüpft ist! Bei echten Gewinnen müssen Sie kein Geld im Voraus überweisen!
- Seien Sie misstrauisch, wenn sich ein Anrufer am Telefon nicht selber mit Namen meldet. Raten sie nicht, wer anruft, sondern fordern Sie Anrufer grundsätzlich dazu auf, ihren Namen selbst zu nennen.
- Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen. Erfragen Sie beim Anrufer Dinge, die nur der richtige Verwandte/Bekannte wissen kann.
- Geben Sie keine Details zu Ihren familiären und finanziellen Verhältnissen preis.
- Lassen Sie sich nicht drängen und unter Druck setzen. Nehmen Sie sich Zeit, um die Angaben des Anrufers zu überprüfen. Rufen Sie die jeweiligen Person unter der Ihnen lange bekannten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen.
- Wenn ein Anrufer Geld oder andere Wertsachen von Ihnen fordert: Besprechen Sie dies mit Familienangehörigen oder anderen Ihnen nahe stehenden Personen.
- Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an Ihnen unbekannte Personen.
- Kommt Ihnen ein Anruf verdächtig vor, informieren Sie unverzüglich die Polizei unter der Nummer110.
- Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit, sondern schützt Sie vor Verlust

