BMW nimmt neues Batteriewerk in Irlbach-Straßkirchen in Betrieb
1,16 Milliarden Euro investiert – bis zu 1.600 Arbeitsplätze im Vollbetrieb
IRLBACH-STRASSKIRCHEN BMW nimmt ein neues Werk in Irlbach-Straßkirchen (Niederbayern) in Betrieb. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger sagte bei der Eröffnungsfeier: „Die neue Batterie-Fabrik ist Symbol für Anpacken statt Jammern. Nur so bleiben wir wirtschaftlich stark.“
Das neue Werk beginnt diesen Monat mit der Produktion von Hochvoltbatterien der neuesten Generation für BMW-Elektromodelle wie den neuen BMW i3.
Aiwanger: „Das neue BMW-Werk ist ein Vorzeigeprojekt. Hier wurde in nur zwei Jahren eine hochmoderne Fabrik für 1,16 Milliarden Euro gebaut. Das war nur möglich, weil von den Kommunen bis in die Ministerien alle an einem Strang gezogen haben. Wir können die Probleme unseres Industriestandorts nur lösen, wenn wir schneller und günstiger werden.“
Das Bayerische Wirtschaftsministerium setzt auf konsequente Förderung der E-Mobilität und Technologieoffenheit auch für Hybride und den Verbrenner: Mit ca. 60 Millionen Euro für über 13.700 Ladepunkte unterstützt Bayern die E-Mobilität konsequent, ermöglicht durch technologieoffene Förderung auch Entwicklung klimafreundlicher Kraftstoffe und Technologien wie Plug-in-Hybride.
Aiwanger: „Unser Ziel ist, dass unsere Schlüsselbranche Automobil, die gerade auch in Niederbayern zum Aufstieg geführt hat, weiterhin starker Arbeitgeber bleibt. In Irlbach-Straßkirchen werden über 100 Hochvoltbatterien pro Tag produziert. Damit sind im Vollbetrieb künftig bis zu 1.600 hochqualifizierte Arbeitsplätze direkt hier in der Region gesichert.“
Das Bayerische Wirtschaftsministerium hat mit Invest in Bavaria (IB) die Standortsuche von Anfang an intensiv begleitet und umfassend unterstützt. „Niederbayern bleibt Herzkammer unserer Automobilindustrie! Das große Investment von BMW ist ein gewaltiges Bekenntnis zu diesem Standort“, so der Minister.

