Bequem mit dem Bus oder gut zu Fuß?
Wenn Fahrgäste zu Wanderer wieder Willen werden...

Landshut Ost am Donnerstag, 12.10.2023 kurz nach 13:00 Uhr:
Ein tragischer Verkehrsunfall auf der LA 14 in Höhe Lurzenhof erfordert die Vollsperrung der LA 14 zwischen der Einmündung Auloh und der Zufahrt zu Hochschule.
Der Verkehr sucht sich die Ausweichmöglichkeit über die Kanalstraße in Richtung Hochschule, auch in der Gegenrichtung. Fußgänger, Radfahrer und motorisierter Verkehr in allen Formen begegnen sich auf einem Weg, der den Begriff Straße nicht verdient.
Der Bus der Linie 3 sorgt um kurz vor 14:00 Uhr dafür, dass es vom zähen Verkehr zum Stau kommt. Er kapituliert auf dem Steg in Höhe des Weltackers und entlässt alle Fahrgäste ihrem Schicksal in Form einer Wanderung nach Auloh. Danach wendete der Bus im Einmündungsbereich und fuhr Richtung stadteinwärts davon.
Die gute Witterung war für die jüngeren und körperlich gesunden Passagiere, hauptsächlich Schüler, weniger ein Problem, als für Senioren und Behinderte (mit Gehstock, Einkaufstaschen oder Rollator).
Unverständlich wieso für die gehbehinderten Fahrgäste keine Ersatzfahrzeuge (Taxi, Kleintransporter usw.) geordert wurden. Gerade bei Herausforderungen wie diesen, zeigt sich die Flexibilität und die Fähigkeit des Verkehrsunternehmens den Fahrgästen einen wirklich fürsorgenden Service zu bieten.
Rudolf Schnur
Nachtrag – Feststellung eines Fahrgastes:
Donnerstag, 12.10.2023 stand ich um 13.40 Uhr an der Haltestelle „Kasenen Eck“ Richtung Stadt.
So etwas ist ein Ausnahmezustand, aber warum können die Stadtwerken nicht reagieren und an den Haltestellen vorbeifahren, um den Fahrgästen Bescheid zu geben?

