Politik

Bayern will Sportförderung auf Rekordniveau fortführen

Mehr als 100 Millionen Euro jährlich für Breiten- und Nachwuchsleistungssport, Vereine, Verbände und Sportstätten

Die Bayerische Staatsregierung will ihre Sportförderung auf Rekordniveau fortführen und den organisierten Sport auch künftig verlässlich unterstützen. Im Mittelpunkt stehen dabei Sportvereine und Sportverbände, der Breiten- und Nachwuchsleistungssport sowie der vereinseigene Sportstättenbau.

Nach Angaben der Staatsregierung haben sich die staatlichen Mittel für den Breiten- und Nachwuchsleistungssport in den vergangenen Jahren deutlich erhöht. Während im Jahr 2018 noch 56,8 Millionen Euro zur Verfügung standen, liegt der Gesamtansatz inzwischen dauerhaft bei mehr als 100 Millionen Euro jährlich.

Auch die Entwicklung in den Vereinen wird positiv bewertet. Sowohl die Zahl der Vereinsmitglieder als auch die Zahl der eingesetzten Trainer- und Übungsleiterlizenzen steigt weiter. Dadurch erreicht die Zahl der Fördereinheiten im Rahmen der staatlichen Vereinspauschale einen neuen Höchststand. Gegenüber dem Vorjahr kommen rund zwei Millionen zusätzliche Fördereinheiten hinzu.

Die Staatsregierung bezeichnet die Vereinspauschale als unbürokratisches Erfolgsmodell und als besonders wirksamen Baustein der Sportförderung in der Breite Bayerns. Auf Grundlage der Sportförderrichtlinien sollen Vereine und Verbände größtmögliche Gestaltungsfreiräume erhalten, damit sie ihre Aufgaben eigenständig, verantwortungsbewusst und im Interesse des Gemeinwohls wahrnehmen können.

Weitere Schwerpunkte der staatlichen Förderung sind der vereinseigene Sportstättenbau sowie der Sportbetrieb der Sportfachverbände. Damit unterstreicht die Staatsregierung die besondere gesellschaftliche Bedeutung des organisierten Sports in Bayern.

Mit Blick auf Olympia und Paralympics bekräftigt die Staatsregierung ihr Ziel, den organisierten Sport weiterhin kraftvoll zu unterstützen und das erreichte Rekordniveau der staatlichen Sportförderung konsequent fortzuschreiben.


Quelle: Bericht aus der Kabinettssitzung der Bayerischen Staatsregierung vom 8. September 2026 (Bayerische Staatskanzlei). Eigene redaktionelle Zusammenfassung.

Mehr anzeigen
Schaltfläche "Zurück zum Anfang"