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Austausch zur B15 neu mit dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr

Austausch zur B15 neu mit dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr

 

Im Rahmen eines Online Austausches, zwischen Oliver Luksic, Parlamentarischem Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr, Tobias Nickel, dem Vorsitzenden der Bürger- und Wirtschaftsinitiative PRO B15 neu und der Bundestagsabgeordneten Nicole Bauer wurden aktuelle und künftige Themen rund um den Bau der B15 neu diskutiert. Dabei konnten einige zentrale Fragen geklärt werden.

Nicole Bauer, die den Austausch auf Anregung der PRO B15 neu Initiative organisiert hat, betonte zu Beginn des Gesprächs, wie wichtig ihr die Anliegen der betroffenen Bürger und Anwohner sind. Dabei legt sie besonderes Augenmerk auf das Thema Lärmschutz in den aktuellen Bauabschnitten. Oliver Luksic konnte hier über die derzeitigen Planungen berichten nach denen der Tunnel in Ohu nach den neuesten gesetzlichen Vorschriften hinsichtlich des Lärmschutzes ausgestattet werden wird.

Tobias Nickel berichtete dem Staatssekretär von den zahlreichen Dialogforen und Bürgerveranstaltungen mit Landrat Peter Dreier und Oberbürgermeister Alexander Putz. Außerdem legte er den Fortschritt der professionellen Planung des komplexen Bauabschnitts, von der A92 bis Geisenhausen, durch das Staatliche Bauamt Landshut, unter Leitung von Robert Bayerstorfer, dar.

Zudem zeigte Luksic sich zufrieden mit den Planungen und Baufortschritten. „Aus Sicht des Bundesministeriums ist alles auf einem guten Weg und die nun beschlossene Tunnellösung sollte für alle Beteiligten die beste Lösung sein“.

Ebenso wichtig, wie die aktuellen Bauthemen im Zusammenhang mit der Umfahrung Landshuts, ist der Initiative PRO B15 neu, die Realisierung einer leistungsfähigen Trasse von Regensburg bis Rosenheim. Tobias Nickel dazu: „Im Vergleich zur Autobahnroute würde sich die Strecke von Landshut nach Rosenheim um rund 60 Kilometer reduzieren. Hierdurch und durch den flüssigeren Verkehrsfluss ergibt sich ein Einsparpotential von bis zu 39 % weniger CO2 bei Lastkraftwägen“.

Um die Umsetzungszeit des Baus der weiteren Trasse von Landshut bis Rosenheim zu verkürzen, schlug die PRO B15 neu vor, die Straße von zwei Seiten zu bauen. Oliver Luksic merkte hierzu an, dass grundsätzlich die Möglichkeit besteht, Bauprojekte von zwei Orten voranzutreiben. Im Rahmen der Planung würde die jeweils wirtschaftlichste und technisch sinnvollste Bauausführung für die Realisierung des Straßenbauprojekts festgelegt werden. Im Falle der B15 neu würde dies gleichzeitiges Arbeiten von Landshut und Rosenheim ermöglichen.

Die derzeitige Situation ist, dass das Planfeststellungsverfahren für den ersten Bauabschnitt zwischen der Grundwasserwanne bis zum Anschluss an die Kreisstraße LAs 14 bei Dirnau derzeit läuft, für den zweiten Bauabschnitt bis zur B 299 bei Geisenhausen hat die Entwurfsplanung begonnen.

Vor diesem Hintergrund wurde auch die zeitliche Dimension diskutiert mit der der nächste Bauabschnitt auf Bundesebene geplant wird. Dabei, so Oliver Luksic, wird in der aktuellen Legislaturperiode ein Konzept für die Aufstellung des Bundesverkehrswege- und Mobilitätsplan 2040 vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr erarbeitet werden. „Dabei wird eine stärker integrierte Perspektive eingenommen werden und gleichzeitig werden, die komplexen Wirkungszusammenhänge zwischen den vielfältigen Aspekten berücksichtigt“, so Luksic.

Mit der Bitte, um weitere Unterstützung auf Bundesebene bei Planung, Bau und Bundesverkehrswegeplan 2040, verabschiedeten sich Nicole Bauer und Tobias Nickel von Oliver Luksic. Ein weiterer Austausch wurde vereinbart.

 

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