Asbest-Alarm in der Troppauer Straße – Umweltamt stoppt Rückbau
NACHTRAG

Zum Sachstand teilt die Stadt Landshut auf Nachfrage mit:
„Die Stadt Landshut hat aufgrund der unmittelbaren Gefahr durch die (Asbest)-Staubemissionen sofort gehandelt. Ein Gefährdung der Anwohner konnte durch den Baustopp unterbunden werden.
Im Anschluss wurde das zuständige Gewerbeaufsichtsamt bei der Regierung von Niederbayern kontaktiert. Die Einschätzung der Lage war deckungsgleich mit der der Stadt Landshut.
Am folgenden Tag konnte die Baustelle wieder freigegeben werden. Es wurde ein Unternehmen mit dem Asbest-Sachkundenachweis (TRSG 519) für die verbliebenen Arbeiten beauftragt.
Sowohl die Stadt Landshut, als auch das Gewerbeaufsichtsamt machten sich ein Bild von der Lage samt der neuen Firma. Beanstandungen waren nicht angezeigt.
Zu Konsequenzen im Rahmen eines laufenden Bußgeld- oder Strafverfahrens äußert sich die Stadt nicht.“
Landshut.
Ein unsachgemäßer Gebäuderückbau in der Troppauer Straße 2 löste am gestrigen Dienstag, den 10. Februar 2026, einen Einsatz der Stadtverwaltung aus. Da potentiell gesundheitsgefährdende Fasern freigesetzt wurden, musste die Baustelle mit sofortiger Wirkung gesperrt werden.
Die Verantwortlichen müssen nun mit einem empfindlichen Bußgeld sowie einem Strafverfahren wegen des unerlaubten Umgangs mit gefährlichen Abfällen rechnen. Eine Fachfirma muss nun unter strengen Sicherheitsauflagen die Reinigung der Baustelle und die fachgerechte Entsorgung des Materials übernehmen.



