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Aiwanger fordert Ende des Verbrennerverbots und warnt um Autoindustrie

Wirtschaftsminister sieht Wohlstand in Niederbayern eng mit Fahrzeugbranche verbunden

Aiwanger: „Der Wohlstand in Niederbayern hängt stark von der Autoindustrie ab. Wir dürfen diese Schlüsselbranche nicht ins Abseits drängen – Verbrennerverbot muss weg“

LANDSHUT Die Arbeitslosenquote in Niederbayern liegt im Mai 2026 bei 3,8 Prozent. Sie bleibt damit leicht unter dem bayerischen Durchschnitt von 4,0 Prozent und deutlich unter dem Bundesschnitt von 6,3 Prozent. Das hat die Bundesagentur für Arbeit am Freitag bekanntgegeben. Im Vergleich zum Vorjahresmonat verharrt die Quote auf gleichbleibendem Niveau.

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Niederbayern steht dank seiner starken industriellen Basis noch solide da. Große Unternehmen wie BMW und die Zulieferer sind immer noch starke Arbeitgeber. Aber der politisch hausgemachte Druck steigt. Bund und EU müssen jetzt unverzüglich das fatale Verbrennerverbot ab 2035 kippen, und zwar ohne jede Hintertür und Zusatzbürokratie. Wir versuchen in Bayern händeringend, diesen Unternehmen mit Förderungen für neue Entwicklungen und Beratungsangeboten unter die Arme zu greifen. Aber Bund und EU müssen endlich vernünftige Rahmenbedingungen schaffen. Hohe Steuern, zu viel Bürokratie und teure Energie sind für die exportstarke niederbayerische Wirtschaft ein echter Wettbewerbsnachteil – vor allem gegenüber China. Da brauchen wir nicht weitere Querschüsse aus Berlin und Brüssel.“

Als wichtige Sofortmaßnahme fordert Aiwanger von der Bundesregierung und der EU: „Das Verbrennerverbot muss unverzüglich abgeschafft werden, ohne Hintertürchen, ohne Zusatzbürokratie. Solche ideologischen und realitätsfernen Vorgaben dürfen unserer Autoindustrie nicht mehr im Weg stehen. Außerdem muss die Spritsteuersenkung über Juni hinaus verlängert werden, damit Wirtschaft und Bürger etwas durchatmen können.“

Im Jahr 2024 waren in der Fahrzeugindustrie in Niederbayern rund 35.500 Menschen beschäftigt. 45 Unternehmen erwirtschafteten einen Umsatz von mehr als 32 Milliarden Euro. Nach einem Anstieg im Jahr 2022 blieben in den Folgejahren sowohl die Zahl der Beschäftigten als auch der Umsatz weitgehend unverändert.

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