Den illegalen Ausbau der Atomfabrik Lingen stoppen!
Nehmen wir an, Du willst ein Haus bauen und beantragst deshalb eine Baugenehmigung. Würdest Du anfangen, die Bodenplatte zu gießen und die Mauern hochzuziehen – obwohl die Behörde den Bau noch gar nicht genehmigt hat? Sicher nicht. Denn Du müsstest mit harten Konsequenzen rechnen – von Geldbuße bis Abriss.
Ausbau der Atomfabrik Lingen mit Hilfe von Rosatom schon in Gang?
Doch im Westen Niedersachsens passiert gerade genau das – nur dass es nicht um ein harmloses Haus, sondern um ein hoch umstrittenes Atomprojekt geht mit potenziellen Sicherheitsrisiken für Atomanlagen in ganz Europa: Die Brennelementefabrik Lingen will in Kooperation mit dem russischen Staatskonzern Rosatom ihre Produktion erweitern und hat dafür eine atomrechtliche Genehmigung beantragt. Diese Genehmigung ist noch nicht erteilt.
Vor wenigen Tagen aber hat .ausgestrahlt zusammen mit örtlichen Atomkraftgegner*innen aufgedeckt: Der russische Atomriese ist schon da – und die Atomfabrik schafft Fakten am Gesetz vorbei!
Ohne die Genehmigung abzuwarten, hat die Atomfabrik heimlich bereits Maschinen aus Russland anliefern lassen
Und nicht nur das: Auch Mitarbeiter*innen des direkt dem Kreml unterstellten russischen Atomkonzerns Rosatom sind bereits vor Ort. Der Betreiber der Atomfabrik hat eingeräumt, dass sie die Maschinen bereits aufgebaut und getestet und mit Schulungen der Beschäftigten begonnen haben. Dies alles findet in einer Halle außerhalb des Fabrikgeländes an einem bis heute geheimem Ort statt – ein dreister Trick, um Sicherheitsvorschriften des Atomrechts auszuhebeln. Die Atomaufsicht ließ es geschehen.
.ausgestrahlt hat das niedersächsische Umweltministerium deshalb mit anwaltlicher Hilfe schriftlich aufgefordert, die ohne Genehmigung durchgeführten und folglich illegalen Tätigkeiten der Atomfabrik zu unterbinden. Erst daraufhin kündigte die Behörde eine Untersuchung an. Doch das greift zu kurz. Eine im Auftrag von .ausgestrahlt erstellte Expertise zeigt, dass die enge Zusammenarbeit der Atomfabrik mit dem Kreml-Konzern Spionage und Sabotage Tür und Tor öffnet. Mehr als 11.000 Menschen haben deshalb Einwendungen gegen dieses Irrsinnsprojekt erhoben. Dass Framatome und Rosatom nun ohne Genehmigung bereits Tatsachen schaffen, den Ausbau der Produktion angehen, Mitarbeiter*innen schulen und Maschinen errichten, muss sofort gestoppt werden!
Dafür müssen wir weiter Druck machen, mit weiteren Recherchen, weiterem Protest. Unter Umständen müssen wir sogar vor Gericht ziehen. Zu schaffen ist das nur mit juristischer Unterstützung. Das alles kostet .ausgestrahlt Tausende von Euro.
Meine große Bitte: Trage mit Deiner Spende dazu bei, dass wir der Brennelementefabrik Lingen, ihrem illegalen Treiben und der Kollaboration mit dem Kreml-Konzern Rosatom endlich einen Riegel vorschieben können!
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