Flottweg Baskets erfolgreich in Wien
Beim internationalen Osterturnier in Wien können die Vilsbiburger sogar zwei Pokale mit nach Niederbayern bringen
In der vergangenen Woche fand in Wien das größte internationale Jugendbasketballturnier Europas statt. Über 550 Teams aus 18 Ländern nahmen an diesem Basketball Großspektakel teil und spielten insgesamt über 1360 Spiele. Darunter auch die Flottweg Baskets Vilsbiburg, die mit 5 Mannschaften in 4 unterschiedlichen Altersklassen an den Start gingen. Die Flottweg SE ist seit über zehn Jahren treuer Partner der Vilsbiburger Basketballer und unterstützt durch das Namenssponsoring der Wien-Mannschaften die Teilnahme an diesem einzigartigen Basketball-Turnier.

In der Altersklasse U14 schickten die Vilsbiburger zwei Mannschaften an den Start, die eine Mischung aus U12 und U14 waren. Mit über 110 Teams in der Kategorie U14 kämpften die Jungs um die beiden Trainer Nemo Jelesijevic und Uwe Griesbach zwar wacker gegen die starke Konkurrenz unter anderem aus Berlin, Antwerpen und Traiskirchen. Leider reichte es jedoch nur für einen Sieg in der Gruppenphase, wodurch ein Weiterkommen in die Playoffs nicht möglich war.

In der Kategorie U16 hatten die beiden Coaches Josi Leierseder und Mario Petric nur fünf Spieler zur Verfügung und waren dadurch auf die Unterstützung aus der U14 angewiesen. Gegen die starken Mannschaften aus Houtem (Belgien), Karaj (Albanien), Spandau und den TSV Bayer 04 Leverkusen reichte es nur zu einem Sieg in der Gruppenphase. Somit gelang es der Vilsbiburger U16 ebenfalls nicht in die Playoffs einzuziehen.
Die U18 hingegen, zeigte dich äußerst erfolgreich in der Gruppenphase. Mit Siegen gegen Hannover, Pankow und Oostkamp (Belgien) ging es für das Team von Baskets-Coach Arne Stecher als Gruppenerster in die K.O.-Runde. Im ersten Playoff-Spiel trafen die Vilsbiburger auf das starke litauische Team von Marijampoles SC, verloren nach großem Kampf mit 51:58 und schieden daher aus dem Turnier aus.

In der U24 gingen die Vilsbiburger mit neuen Spielern aus dem Regionalliga-Kader an den Start und hatten sich entsprechend hohe Ziele fürs diesjährige Osterturnier gesetzt. Mit viel Energie starteten die Baskets in das erste Gruppenspiel gegen Alba Berlin, welches die Baskets souverän gewinnen konnten, wie auch die beiden anderen Gruppenspiele gegen BBV Köln-Nordwest und UAB Wien. Als Gruppensieger schicken die Vilsbiburger im ersten K.O.-Spiel zunächst den SV Wacker Burghausen mit 73:49 nach Hause. Im Halbfinale warte mit den Bergischen Löwen aus der 2.Regionalliga Nordrhein-Westfahlen ein harter Brocken. Beide Teams lieferten sich vor einer lautstarken Kulisse einen harten Kampf um den Einzug ins Finale. Waldemar Weber verwandelte in der Schlussminute vier von vier Freiwürfen eiskalt und so kannte der Jubel über den Finaleinzug keine Grenzen.
Im Finale trafen die Schützlinge von Baskets Headcoach Jodi Kreutzer auf die TK49ers vom Pro B Team des RSV Eintracht Stahnsdorf (Berlin). Die äußert eigenspielten und abgezockten Hauptstädter machten den Vilsbiburgern äußerst schwer Lücken zu finden und zu leichten Punkten zu gelangen. Schlussendlich mussten sich die bis zum Ende kämpfenden Baskets in ihrem dritten Turnierspiel binnen nur 10 Stunden den Stahndorfern in einer rappeevollen Stadthalle mit 53:72 geschlagen geben. Trotz des undankbaren 2.Platzes zeigte sich der junge Baskets-Kader unter Turnier-Kapitän Moritz Kraske stolz so gut gegen ein ProB Team mitgehalten zu haben. Auch Headcoach Jodi Kreutzer war mit der Gesamtleistung des Turniers äußerst zufrieden und freut sich darauf mit diesem talentierten Kern in die neue Regionalliga-Saison zu starten.
Außerhalb des normalen Spielplans nahmen die Baskets an der Skillchallenge und am Slam Dunk Contest teil.
In der Skill Challenge gingen zwei Vilsbiburger Teams an den Start. Nach der ersten Runde wurde die Anzahl der teilnehmenden Teams bereits auf 8 reduziert und man musste sich mit dem undankbaren neunten Platz begnügen.
Im Slam Dunk Contest nahmen für die Baskets die U24 Spieler Luis Keber und Roland Veith teil. Nachdem die beiden es in der ersten Runde richtig krachen ließen, reichte es nur für Roland Veith für die Endrunde dieses spektakulären Wettbewerbs. Mit einer krachenden Dunk-Show begeisterter der Vilsbiburger die Wiener Stadthalle sicherte sich absolut verdient den Titel „Best Dunker“.
Alles in allem zeigen sich alle Verantwortliche sehr zufrieden mit den erzielten Ergebnissen. Ein ganz besonderer Dank gilt allen Unterstützern, der Flottweg SE, Bus Maier, FORTHREE Basketball und den zehn Trainern, ohne die diese Turnierfahrt nicht möglich gewesen wäre.


